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Einflussnahme zugunsten indigener Völker bei UN-Foren

Die ÖRK-Fürsprachearbeit und der Aufbau von Netzwerken für indigene Völker finden im Zusammenhang mit drei großen UN-Foren statt: Dem Ständigen Forum für indigene Fragen, der Arbeitsgruppe für indigene Bevölkerungsgruppen (UNWGIP) und den Tagungen einer Arbeitsgruppe zur Erklärung über die Rechte der indigenen Völker.

In Zusammenarbeit mit dem Programm "Gerechte und integrative Gemeinschaften" und mit Partnerorganisationen ermöglichte der ÖRK einer zehnköpfigen Delegation aus indigenen Völkern weltweit die Teilnahme am zehntägigen Ständigen Forum im Mai 2007 und 2009 am UN-Hauptsitz in New York. Der ÖRK koordinierte eine zweitägige Vorbereitungsveranstaltung für indigene Teilnehmende aus der ganzen Welt und parallele Treffen während des Forums.

Anlässlich dieses Forums wurden Anliegen der indigenen Völker im Zusammenhang mit wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung, Kultur, Umwelt, Bildung, Gesundheit und Menschenrechten diskutiert. Die Parallelveranstaltungen und das Vorbereitungstreffen boten den Delegierten eine Gelegenheit, Strategien für ihre Teilnahme an den Forumssitzungen auszuarbeiten und Netzwerke zwischen indigenen Völkern und Organisationen aus der ganzen Welt zu stärken.

Mit mehreren Partnern organisierte der ÖRK auch eine Vorbereitungsveranstaltung für indigene Teilnehmende zur UNWGIP-Tagung in Genf 2007.

Die UN-Arbeitsgruppe für indigene Bevölkerungsgruppen (UNWGIP) ist ein wichtiges Forum innerhalb der Vereinten Nationen für die Förderung der Rechte der indigenen Völker. Sie ist der Unterkommission für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte unterstellt; ihr Mandat wurde vom kürzlich geschaffenen Menschenrechtsrat erneuert.

Nach langen Jahren der Lobbyarbeit hat die UN-Generalversammlung im September 2007 mit überwältigender Mehrheit die Erklärung über die Rechte der indigenen Völker angenommen. Die Lobbyarbeit wird sich jetzt auf die Umsetzung der Erklärung auf regionaler und nationaler Ebene konzentrieren.

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