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Studie über Armut, Reichtum und ökologische Schuld

Eine im Rahmen des AGAPE-Prozesses (Alternative Globalisierung im Dienst von Menschen und Erde) des ÖRK im Jahr 2003 durchgeführte Studie über “Christentum, Reichtum und Armut” kam zu dem Schluss, dass Reichtum ein ebenso großes Problem darstellt wie Armut, solange der Wohlstand nicht von allen geteilt wird.  

In der Studie wird die Frage gestellt, ob übermäßiger Reichtum ebenso konkret definiert werden kann wie Armut mitunter definiert wird; ob es eine Reichstumsgrenze (oder “Habgiergrenze”) gibt, über die niemand hinausgehen sollte genauso, wie es eine Armutsgrenze gibt, unter der niemand leben sollte; und welches die Indikatoren für exzessiven Reichtum sein könnten.

In einer neuen Studie zu “Armut, Reichtum und ökologische Schuld” mit einem besonderen Schwerpunkt auf Afrika setzen eine Beratungsperson und eine Referenzgruppe die Untersuchung dieser Fragen fort; die Studie soll dazu beitragen, in konkrete und aktuelle Leitlinien für Christen umzusetzen, was das Evangelium über den Reichtum lehrt. 

Gemeinsam mit der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz (AACC) wird der ÖRK eine Fachgruppe bilden und eine/n Koordinator/in damit beauftragen, eine ökumenische Initiative zur Überwindung von Armut in Afrika zu starten; dies soll in enger Zusammenarbeit mit der ÖRK-Arbeit zur Lehrplanentwicklung zu Fragen von Armut und Reichtum in Afrika geschehen.

Der Text beruht auf den Erkenntnissen einer Reihe von kirchlichen Konsultationen und Studien zur Globalisierung, die vom ÖRK und anderen ökumenischen Organisationen seit der ÖRK-Vollversammlung 1998 in Harare (Simbabwe) durchgeführt wurden.
Dieses Dokument resultiert aus der Arbeit zu Fragen der wirtschaftlichen Globalisierung, die in der Zeit zwischen Harare und Porto Alegre geleistet wurde. Der Text wurde von der Kommission für Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfung ausgearbeitet und vom Zentralausschuss koordiniert.
Ökumenische Gespräche während der ÖRK Vollversammlung, Brazilien, 2006. Kapitel: Überwindung von Gefährdungen der menschlichen Gesundheit im Kontext von HIV/AIDS / Bioethik und die Herausforderung durch die neuen Technologien / Verantwortlicher Umgang mit den Ressourcender Erde / Die Rassismusagenda / Nulltoleranz bei Gewalt gegen Frauen und Kinder
Paper prepared for the WCC by the Ecumenical Coalition for Economic Justice, a project of Canadian churches. Contents: introduction; mobilizing domestic financing for development; trade; increasing international financial cooperation; debt; addressing systemic issues; conclusion, glossary, bibliography
This declaration is the result of a consultation held on January 11 – 14, 2004 in Stony Point, New York, USA. We gathered as people of God coming from churches in Canada, the United States and Mexico and also from other regions of the world.
Das Dokument wurde anlässlich eines hochrangigen Treffens von Vertretern der drei Organisationen im Ökumenischen Zentrum in Genf (22. Oktober 2004) veröffentlicht.
Die internationalen Finanzinstitutionen (IFIs) sorgen sich um ihr Image in der Öffentlichkeit. Sie veröffentlichen und verteidigen ihre Zielsetzungen und Praktiken. Am meisten interessieren der Kapitalstrom, den sie kontrollieren, und die Macht, mit der sie ausgestattet sind. In den nachstehenden Absätzen werden einige der Fallstricke und Versuchungen beschrieben, derer wir uns in den zahlreichen Diskussionen, die über Rolle und Natur der IFIs in Weltwirtschaft und –politik geführt werden, bewusst sein müssen.
"An der Schwelle zum dritten Jahrtausend muss sich die Jubiläumsvollversammlung des ÖRK)auf das Erlassjahrgebot Gottes und auf die Verkündigung Christi besinnen, der diese Vision bekräftigt hat." Achten Vollversammlung - Vollversammlungsausschüsse (1998)

 

Publikationen zum Thema
The papers in this book were presented at a workshop on illegitimate debt and arbitration, organized by the WCC in 2003 with the aim of assessing ongoing campaigns for debt alleviation in the light of current geopolitics. Awareness is growing that debt is the result of an unjust financial system and needs to be addressed from a justice and political perspective. Yet despite pressure on rich countries to "drop the debt" this has not happened, and civil society and the churches have realized that new strategies and strong alliances for continued pressure on the debtors are thus imperative.