Studie über Armut, Reichtum und ökologische SchuldEine im Rahmen des AGAPE-Prozesses (Alternative Globalisierung im Dienst von Menschen und Erde) des ÖRK im Jahr 2003 durchgeführte Studie über “Christentum, Reichtum und Armut” kam zu dem Schluss, dass Reichtum ein ebenso großes Problem darstellt wie Armut, solange der Wohlstand nicht von allen geteilt wird. In der Studie wird die Frage gestellt, ob übermäßiger Reichtum ebenso konkret definiert werden kann wie Armut mitunter definiert wird; ob es eine Reichstumsgrenze (oder “Habgiergrenze”) gibt, über die niemand hinausgehen sollte genauso, wie es eine Armutsgrenze gibt, unter der niemand leben sollte; und welches die Indikatoren für exzessiven Reichtum sein könnten. In einer neuen Studie zu “Armut, Reichtum und ökologische Schuld” mit einem besonderen Schwerpunkt auf Afrika setzen eine Beratungsperson und eine Referenzgruppe die Untersuchung dieser Fragen fort; die Studie soll dazu beitragen, in konkrete und aktuelle Leitlinien für Christen umzusetzen, was das Evangelium über den Reichtum lehrt. Gemeinsam mit der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz (AACC) wird der ÖRK eine Fachgruppe bilden und eine/n Koordinator/in damit beauftragen, eine ökumenische Initiative zur Überwindung von Armut in Afrika zu starten; dies soll in enger Zusammenarbeit mit der ÖRK-Arbeit zur Lehrplanentwicklung zu Fragen von Armut und Reichtum in Afrika geschehen.
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