Das Globale ökumenische Netzwerk für Migrationsfragen (GEM) ermöglicht seinen Mitgliedern – aus Kirchen, kirchlichen Organisationen und ökumenischen Einrichtungen, die sich mit Migrationsfragen beschäftigen -, ihre Erfahrungen auszutauschen, globale Analysen zu entwickeln, gemeinsam Prioritäten zu setzen und ihre Ressourcen zu bündeln, um bei den Vereinten Nationen und anderen Organisationen, die sich mit Migrationsfragen beschäftigen, Lobbyarbeit zu leisten. Damit soll das Verständnis der globalen Migrationsfragen insgesamt vertieft und mehr Einfluss auf internationale politische Diskussionen zum Thema Migration genommen werden.
Im Unterschied zu seinem Vorgänger, dem Globalen ökumenischen Netz für entwurzelte Menschen (GEN), beschäftigt sich das neue Netzwerk vorrangig mit Migrationsfragen, speziell mit der Beziehung zwischen Migration, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und mit der Auswirkung der Migration auf eine Kirchenlandschaft im Wandel.