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Klimawandel und Wasser: Bewahrung der Schöpfung

Die Auswirkungen des Klimawandels treffen Menschen weltweit. Schwere Stürme, Dürre, Überschwemmungen und steigende Meeresspiegel haben jedoch für arme und daher wehrlosere Bevölkerungsgruppen besonders katastrophale Folgen. Der Klimawandel verschärft zudem die Wasserkrise, die vielerorts immer akuter wird. Diese Situation macht eine Reaktion erforderlich, die weit hinausgeht über die Ziele des Kyoto-Protokolls zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen. 

Dieses ÖRK-Projekt verbindet die Problematik von Klimawandel und Wasser, wodurch die Zusammenhänge zwischen ökologischen und sozialen Problemen, Nothilfe und Entwicklung, globalen Gefahren und lokalen Erfahrungen, lokalem Engagement und Bewusstseinsbildung auf der nationalen wie internationalen Ebene hervorgehoben werden.

In das Projekt integriert ist ein Ökumenisches Wassernetzwerk (ÖWN), das schwerpunktmäßig Fragen des Rechtes auf Wasser behandelt, Basisinitiativen begleitet und Studienarbeit zu Fragen der Energieversorgung und -erzeugung (unter Berücksichtigung der Sicherheitsproblematik) betreibt. Jährlich sollen zwei Regionaltreffen des ÖWN sowie eine Sommerschule zum Thema Wasser veranstaltet werden, bei denen junge Menschen mit Kirchenvertretern/innen, Naturwissenschaftlern/innen, Kunstschaffenden und Aktivisten/innen zusammentreffen. 

Für das Ökumenische Wassernetzwerk wird das Projekt "Klimawandel und Wasser" regionale Prozesse begleiten und sich für das Recht auf Wasser einsetzen. Junge Menschen werden sich zusammen mit Vertretern/innen aus den Kirchen, den Naturwissenschaften, der Kunst und der aktiven Projektarbeit mit der heiligen und lebenspendenden Dimension des Wassers auseinandersetzen. 

Zusammen mit anderen Netzwerken wird das Projekt an einer öffentlichen Kampagne zur Verschärfung der Post-Kyoto-Verpflichtungen teilnehmen, die die Staaten zur Kontrolle der Folgen der globalen Klimaerwärmung durch die Festlegung von Emissionsgrenzen und Prozessen zu deren Einhaltung verpflichten. Dies schließt die jährliche Teilnahme an den Tagungen der zuständigen UN-Gremien sowie die Organisation von Gesprächen ein, aus denen eine interreligiöse Erklärung zur Wasserproblematik und zum Klimawandel erwachsen könnte.

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Alle Nachrichten zum Thema


Auf seiner Sitzung im Februar 2008 erinnerte der ÖRK-Zentralausschuss an den Auftrag, Sorge für die Erde zu tragen, den Gott der Menschheit gegeben hat und der in der Schöpfungsgeschichte überliefert ist.
Erklärung (auf Englisch) des ÖRK vor den Regierungsmitgliedern bei der UN-Klimakonferenz in Bali (COP13/CMP3)
Der folgende Bericht wurde der neunte Vollversammlung (Februar. 2006)vorgelegt und von ihr entgegengenommen. Die darin enthaltenen Beschlussfassungen wurden vom Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten vorgeschlagen und von der Vollversammlung im Konsens gebilligt.
Dieser Text (in englischer Sprache) wurde auf einer ÖRK-Konsultation bei Mission 21, die vom 9. bis 13. Mai 2005 in Basel stattfand, von einer Arbeitsgruppe zum Thema Wasser angenommen.

 

Publikationen zum Thema
Julio de Santa Ana - The essays touch on the Bible, the world, and the universal church. Biblical studies read several passages of scripture in the light of the contemporary tensions and realities of globalization; essays deal with such key global challenges as climate change, biological diversity and economic development; and theological reflections focus on the tensions between globalization and sustainability.
This booklet published in 2005 is a collection of contributions by WCC working group on climate change coordinator Dr David Hallman and other key texts developed by the group.

 

Verwandte Aktivitäten
Diese Kampagne soll das Bewusstsein für das dringliche Problem des Klimawandels und seiner Konsequenzen schärfen und auf eine Veränderung im Verhalten von Staaten, Wirtschaft und Menschen hinwirken.
Das Ökumenische Wassernetzwerk ist eine gemeinsame Initiative christlicher Kirchen, Organisationen und Bewegungen.