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Solidarität mit Dalits im Eintreten für Gerechtigkeit und Menschenwürde

Gegenwärtig leben schätzungsweise 250 Millionen Dalits in Südasien. In den Gesellschaften, in denen sie leben, definieren Kastensysteme und religiöse Traditionen sie aufgrund ihrer Abstammung als "unberührbar" oder "unrein".

Über den Nationalen Kirchenrat von Indien (NCCI) haben die Kirchen die Befreiung der Dalits zu einer der wichtigsten Prioritäten ihres Auftrags gemacht. Der ÖRK unterstützt das Eintreten der Kirchen für die Abschaffung dieser jahrhundertealten Diskriminierung aufgrund der Kastenzugehörigkeit.

Ziel des ÖRK-Programms "Solidarität mit Dalits" ist die Unterstützung des Kampfes der Dalits in Indien durch Hilfe bei ihrer internen Organisation und Entwicklung und durch die Sensibilisierung der ÖRK-Mitgliedskirchen, internationaler Foren wie den Vereinten Nationen und der breiteren internationalen Gemeinschaft für die Anliegen der Dalits.

Konkret unterstützt das Programm die Arbeit des NCCI sowie die Teilnahme von Dalit-Aktivisten/innen an internationalen Veranstaltungen wie dem Weltsozialforum und organisiert zusammen mit dem NCCI, dem Lutherischen Weltbund und der Asiatischen Christlichen Konferenz im Oktober 2007 eine internationale Konferenz in Bangkok.

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Alle Nachrichten zum Thema


Dokumente zum Thema

The Bangkok Declaration and Call

Through this statement, participants of the Global Ecumenical Conference on Justice for Dalits held in Bangkok, Thailand, 21-24 March 2009, committed themselves to making Dalit liberation a central mission objective. The Declaration calls upon churches in caste-affected countries to be in full solidarity with the Dalit movements and to speak with a united voice in working towards Dalit liberation.

Dalit Solidarity Peoples (DSP): the vision

September, 1998 articulation by DSP president Bhagwan Das and general secretary Rev. Isaac P. Mann, of the vision of this programme aimed at achieving organical solidarity among Dalits on the basis of their common sufferings such as untouchability, poverty, discrimination and powerlessness

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