Besuche des Generalsekretärs, von ÖRK-Mitarbeitenden sowie Vertretern und Vertreterinnen von Mitgliedskirchen bei anderen Mitgliedskirchen und ökumenischen Partnern bringen Solidarität zum Ausdruck, helfen ihnen, Sinn und Zweck des Rates besser zu verstehen, sich die Ziele des Rates „zu eigen zu machen“ und sich für seine Prioritäten und Programme einzusetzen.
In einem gegenseitigen Prozess des Lernens und Teilens nehmen solche Besuche verschiedene Formen an, u. a.:
- Besuche des ÖRK-Generalsekretärs bei Mitgliedskirchen, um sich ihre Anliegen anzuhören, ihre jeweilige Situation zu verstehen und ihnen die neuesten Entwicklungen im Leben des Rates näher zu bringen. In diesem Zusammenhang wird darauf geachtet, dass alle Regionen und Länder gleich regelmäßig besucht werden.
- Besuche der Kirchen untereinander (die so genannten „Lebendigen Briefe“) bringen die Mitglieder der Gemeinschaft einander näher und bieten Gelegenheiten für Gespräche unter kirchlichen Führungspersönlichkeiten über Initiativen wie das Dokument „Berufen, die eine Kirche zu sein“ , über die kontinuierliche Wirkung der Dekade zur Überwindung von Gewalt und die Vorbereitungen für die ökumenische Friedenskonvokation.
- Der Generalsekretär oder ein Mitglied des ÖRK-Stabes oder der Leitungsgremien nimmt auf Einladung an einer wichtigen Veranstaltung teil, die von einer Mitgliedskirche oder einem ökumenischen Partner organisiert wird.
- Organisiert werden auch Besuche bei wichtigen ökumenischen Partnern, um sie über die Arbeit des ÖRK zu informieren und ihre Unterstützung zu erhalten.