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ÖRK ernennt neuen Vertreter bei den Vereinten Nationen

ÖRK ernennt neuen Vertreter bei den Vereinten Nationen

©RCA

27. Oktober 2017

Deutsche Fassung veröffentlicht am: 02. November 2017

Douglas Leonard der Reformierten Kirche in Amerika ist neuer Koordinator des Ökumenischen Büros der Vereinten Nationen in New York, der gemeinsamen Dienststelle des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und des ACT-Bündnisses.

Der 49-jährige ordinierte Geistliche hat zuletzt als Direktor der Abteilung Weltmission der Reformierten Kirche in Amerika gearbeitet.

Im Gespräch über die Erwartungen an seine neue Rolle sagte Leonard, er werde „danach streben, den ÖRK-Mitgliedskirchen eine Grundlage anzubieten, die uns allen ermöglicht, unsere gemeinsame Advocacy-Arbeit zu koordinieren“.

„Die Inspiration und die personellen Ressourcen aller größeren Bewegungen für soziale Verbesserungen der jüngeren Vergangenheit stammten von den Kirchen“, erläuterte Leonard, der auch als Direktor eines ökumenischen Zentrums im Sultanat Oman gearbeitet hatte, wo er dazu beitrug, die Gemeinschaft von Kirchen in den Golfstaaten zu organisieren.

ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit hieß das neue Mitglied des Personals willkommen und gab seine Hoffnung zum Ausdruck, dass das Ökumenische Büro der Vereinten Nationen weiterhin „den Aufruf zum Handeln der ökumenischen Gemeinschaft weitergebe und Friedensstiftung, Versöhnung, Menschenrechte, friedlichen Widerstand gegen Gewalt und nachhaltige Entwicklung unterstütze“.

Leonard folgt in seinem Amt auf Rudelmar Bueno de Faria, der seit Juni als Generalsekretär des ACT-Bündnisses amtiert. Douglas Leonard wird eng mit dem Personal der ÖRK-Programme Öffentliches Zeugnis und Diakonie und Gerechte Gemeinschaft für Frauen und Männer in Genf zusammenwirken. Er nimmt seine Arbeit am 4. Dezember in New York auf und wird mit Jillian Abballe, ÖRK-Advocacy-Referentin beim Ökumenischen Büro der Vereinten Nationen, zusammenarbeiten.

Das Büro befindet sich im Kirchenzentrum der Vereinten Nationen und spielt eine Schlüsselrolle bei der Einberufung und Förderung von Advocacy-Arbeit auf verschiedenen Ebenen sowie beim Aufbau von gemeinsamen ökumenischen Strategien und Schwerpunktthemen.

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