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ÖRK an tansanischem Gottesdienst zum Reformationsjubiläum

ÖRK an tansanischem Gottesdienst zum Reformationsjubiläum

Foto: Pamela Valdes/ÖRK

03. November 2017

Deutsche Fassung veröffentlicht am: 09. November 2017

Eine Delegation des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) hat an einem Gottesdienst der Ilboru-Kirchgemeinde der Evangelisch-Lutherischen Kirche (ELCT) in Arusha, Tansania, teilgenommen, an dem der 500. Jahrestag der Reformation gefeiert wurde.

Als Vorbereitung der Konferenz für Weltmission und Evangelisation des ÖRK, die vom 8. – 13. März 2018 in Arusha stattfinden wird, besuchte eine Delegation des ÖRK die Stadt, um sich vor Ort mit dem Organisationsausschuss der ELCT zu treffen.

Der Ausschuss erweiterte seine Einladung auf die Teilnahme am Gottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum.

Bischof Solomon Massangwa der Nord-Zentral-Diözese der ELCT eröffnete den Gottesdienst vor dem Monument der Gemeinde, das eigens für das Jubiläum der Reformation gebaut worden war. Es stellt die Ewigkeit Gottes dar, mit einem schwarzen Kreuz, errichtet auf einer großen steinernen Bibel mit einer Inschrift in Suaheli: „Neema Tu, Imani tu, Keno tu, Kristo tu, Utukufu kwa Mungu“, was soviel bedeutet wie: „Gottes Gnade allein, Glaube allein, Gottes Wort allein, Christus allein, Gottes Herrlichkeit allein“.

Mehr als 1200 Gemeindemitglieder nahmen an der Feier teil, dabei auch Kinder- und Erwachsenenchöre, die afrikanische Lobgesänge und Massai-Lieder sangen.

Die Hauptbotschaft von Massangwas Predigt betonte den Zusammenhang der Reformation mit Wandel, mit der Bewegung von Trägheit zum Handeln. Massangwa rief Kirchen dazu auf, dies als eine Einladung zur eigenen Erneuerung zu sehen, der man sich nicht widersetzen sollte.

Weiter erinnerte er die Gemeinde an Luthers Aussage: „Erlösung ist nicht käuflich“. Er sagte: „Manchmal verstecken Christen Trägheit hinter Gebeten“, und deshalb „müssen wir hart arbeiten, um Gottes Wunsch zu folgen“.

Als ein Zeichen für diese besondere Feier pflanzte Massangwa einen immergrünen Baum, genannt nach der tansanischen Hauptstadt, Dodoma. Der Baum stehe für die Gnade Gottes, und die Gemeinschaft werde in zukünftigen Generationen daran Gefallen finden.

In der Abschlussbotschaft der Feier erinnerte Massangwa die Gemeinde: „Aus Gnade seid ihr gerettet“ (Epheser 2,8).

 

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