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ÖRK verurteilt Terrorangriff in Kenia

03. April 2015

Deutsche Fassung veröffentlicht am: 08. April 2015

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat die Terrorattacken vom 2. April auf den Campus der Universität Garissa im Nordosten Kenias aufs schärfste verurteilt. In einer Erklärung vom 3. April hat die ÖRK-Zentrale in Genf tiefe Besorgnis über die jüngsten Berichte aus Kenia geäußert, nach denen fast 150 Menschen massakriert wurden, darunter auch die Sicherheitskräfte, die den Campus bewachten. Für diese Toten und fast weitere 80 Verwundete sind die Terroristen der al-Shabaab-Miliz verantwortlich, die Berichten zufolge gezielt christliche Studenten aufgrund ihres Glaubens töteten.

„Der Ökumenische Rat der Kirchen ruft die kenianischen Behörden und die internationale Gemeinschaft auf, diejenigen strafrechtlich zu verfolgen, die diese unvorstellbare Tat geplant haben, und weitere Angriffe zu verhindern. Das gilt besonders für Attacken, die interreligiöse Konfrontationen und Konflikte provozieren sollen“, sagte Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, Generalsekretär des ÖRK.

„Ich bin in tiefer Trauer über den Verlust so vieler junger Menschen, die Hoffnungsträger für Kenias Zukunft waren. Ich spreche den Familien der Toten mein Mitgefühl aus. Ich bete für die Heilung der Verwundeten, und meine Solidarität und Weggemeinschaft gelten unseren Brüdern und Schwestern in unseren Mitgliedskirchen in Kenia“, sagte Tveit.

„Die Osterbotschaft ist klar – am Ende werden der Tod und das Böse nicht triumphieren. Millionen von Christen und Christinnen auf der ganzen Welt versammeln sich heute, um an das Leiden und den Tod Jesu Christi am Kreuz zu erinnern. Dieses Jahr gedenken wir auch so vieler junger Frauen und Männer, die in Kenia ihr Leben verloren. Es waren vielversprechende und hoffnungsvolle junge Menschen, deren Leben brutal ausgelöscht wurde“, fügte Tveit hinzu.

Lesen Sie hier den vollständigen Text de Erklärung des ÖRK-Generalsekretärs

ÖRK-Mitgliedskirchen in Kenia