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Ökumenische Jubiläumsreise nach Genf

Ökumenische Jubiläumsreise nach Genf

Die ACK-Delegation vor dem Ökumenischen Zentrum Genf

28 May 2013

Zum Auftakt ihres 40-jährigen Jubiläums reiste die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Baden-Württemberg  (ACK-BW) mit 30 Delegierten aus ihren 21 Mitgliedskirchen nach Genf.

Die Reise startete am Pfingstmontag nach dem Besuch des Gottesdienstes zum „Tag der Weltweiten Kirche“ in der Stiftskirche in Stuttgart und führte zunächst ins Ökumenische Institut des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) nach Bossey, wo die Delegation wohnte, ihre Jubiläums-Delegiertenversammlung abhielt und von Dagmar Heller, Dozentin am Ökumenischen Institut Bossey und Programmreferentin im Sekretariat der ÖRK-Kommission für Glauben und Kirchenverfassung, in das Studienprogramm des Institutes eingeführt wurde.

Zahlreiche Gespräche und Begegnungen in Genf, unter anderem mit dem stellvertretenden ÖRK-Generalsekretär, Georges Lemopoulos, und dem Generalsekretär der Reformierten Weltgemeinschaft, Setri Nyomi, machten deutlich, wie sehr die Ökumene von den weltweiten Beziehungen der Christen verschiedener Konfessionen und Denominationen lebt. „Eine wertvolle Horizonterweiterung für unsere multilaterale ökumenische Zusammenarbeit in Baden-Württemberg“, sagte der Vorsitzende der ACK-BW, Ulrich Heckel.

Andererseits wurde deutlich, wie sehr die Weltbünde und der Weltkirchenrat – auf dem Weg zu seiner nächsten Vollversammlung in Busan – den Kontakt und die Rückbindung zur regionalen und lokalen Ökumene brauchen.

Dass auch die römisch-katholische Kirche, ohne Mitglied zu sein, intensiv mit dem Weltkirchenrat in Verbindung steht, erläuterte Annemarie Mayer, römisch-katholische Beraterin des ÖRK für Mission und Evangelisation, den ACK-Delegierten aus ihrer Heimat. Wie bedeutend die Gespräche und Kontakte des ÖRK mit den schnell wachsenden Pfingstkirchen für die Zukunft der weltweiten Ökumene sind, wurde eindrucksvoll von Douglas Chial, ÖRK-Referent für die Koordinierung kirchlicher und ökumenischer Beziehungen, dargelegt.

Die ACK-Delegation war überwältigt von der Herzlichkeit des Empfangs im Weltkirchenrat, vom Ernst und der Überzeugungskraft seiner Mitarbeiter und von der multilateralen Vielfalt der weltweiten Ökumene.

Ein Höhepunkt der einwöchigen Delegationsreise war der Besuch im Orthodoxen Zentrum des Ökumenischen Patriarchates in Chambésy, wo die Delegation von Bischof Makarios herzlich empfangen und durch das Zentrum geführt wurde.

Den Abschluss bildete ein Gottesdienst in der deutsch-schweizerischen Madeleine-Gemeinde, einer der ältesten Kirchen Genfs, in der schon Johannes Calvin und auch Karl Barth predigten.

Am Sonntag 7. Juli wird die ACK in Baden-Württemberg den Tag ihrer Gründung vor 40 Jahren mit einem Gottesdienst im Freiburger Münster und einem Empfang in der Kooperatur am Münsterplatz begehen. Bei diesem Anlass wird das zum Jubiläum erschienene Buch „Kirchengeschichte am Oberrhein – ökumenisch und grenzüberschreitend“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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