World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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Nachrichten

ÖRK-Generalsekretär: Recht auf Staatsbürgerschaft bedeutet die eine Menschheit

Am 15. März sprach der Generalsekretär des ÖRK, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, im Genfer Zentrum auf einer Veranstaltung zum Thema „Islam und Christentum, die große Konvergenz: Gemeinsam für gleiche Bürgerrechte“.

Hoffnung und Historie auf der Agenda des ÖRK-Vorsitzes

Das Führungsteam des Zentralausschusses des ÖRK hat sich am 14. und 15. März in Genf getroffen, um die Tagung des Exekutivausschusses im Juni in Genf vorzubereiten. Friedens, die Vorbereitungen auf die 11. Vollversammlung 2021 sowie das anstehende 70. Gründungsjubiläum. Der ÖRK wurde im Oktober 1948 in Amsterdam gegründet. Im Jahre 2018 wird die ÖRK-Gemeinschaft nicht nur wichtige Meilensteine in der Geschichte des ÖRK feiern, sondern weiterhin Ungerechtigkeiten unserer heutigen Zeit und den anhaltenden Kampf für einen gerechten Frieden thematisieren.

„Welchen Beitrag können wir als weltweite Gemeinschaft leisten?“

Während vier Tage, die der Planung gewidmet waren, versammelten sich diese Woche die Mitarbeitenden des ÖRK und dachten über ihre Arbeit in den zahlreichen modernen Kontexten der Welt sowie über ihre zukünftige Rolle nach.

Füreinander beten, auch wenn wir verschiedener Meinung sind

Im Rahmen der fünften jährlichen „Jüdischen Woche des konstruktiven Konflikts“ kamen am 19. Februar 170 Menschen in Jerusalem zusammen, um gemeinsam zu beten.

Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens: Inspiration aus Afrika

Der ÖRK hat für die Woche vom 20. bis 27. Februar eine Tagung der Referenzgruppe des Pilgerwegs der Gerechtigkeit und des Friedens in Nigeria einberufen. Ziel der Tagung war eine Situationsbestimmung, wie sich der Pilgerweg entwickelt, und die Sammlung von Vorschlägen für verschiedene Initiativen und Aktivitäten mit speziellem Fokus auf Afrika in diesem Jahr.

In Lesotho beginnt ÖRK Entwicklung einer globalen ökumenischen Gesundheitsstrategie

„Die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele sollte nach Überzeugung des Ökumenischen Rates der Kirchen ein Anlass für die Kirche sein, ihre seit Jahrhunderten wahrgenommene Aufgabe als führende Institution zu bekräftigen, die sich auf globaler Ebene um Gesundheitsfragen kümmert und Initiativen für Gesundheit und Heilung für alle zusammenführt", sagt Dr. Mwai Makoka, ÖRK-Programmreferent für Gesundheit und Heilung.

Neuer ACT-Generalsekretär setzt sich für mehr prophetische Diakonie ein

„Glaubensgemeinschaften sind in fast jedem humanitären Kontext die wichtigste Quelle für soziales Kapital und somit für Lebensrettung, Transformation und Hoffnung", sagt Rudelmar Bueno de Faria in einem Gespräch am 16. Februar kurz nach seiner Nominierung als neuer Generalsekretär des ACT-Bündnisses, einer Partnerorganisation des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK).

ACT Alliance und ÖRK entscheiden sich für Schweden als gemeinsamen Tagungsort 2018

Die ACT Alliance und der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) haben heute gemeinsam bekanntgegeben, dass sie im Herbst 2018 im schwedischen Uppsala direkt nacheinander zwei wichtige Tagungen ihrer jeweiligen Leitungsgremien abhalten werden. Ende Oktober findet die Vollversammlung der ACT Alliance statt, auf der über 200 Menschen, die die Mitglieder in der ganzen Welt vertreten, alle vier Jahre zusammenkommen. Am 1. November werden dann der Exekutivausschuss des ÖRK und Mitglieder der ACT-Vollversammlung gemeinsam tagen, um sich einen Tag lang mit den Themen ökumenische Diakonie und nachhaltige Entwicklung zu befassen. Danach folgt die reguläre Tagung des ÖRK-Exekutivausschusses.

Bischof Younan erhält Niwano-Friedenspreis

Bischof Munib Younan von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land konnte jetzt den Niwano-Friedenspreis in Anerkennung seiner Arbeit für den interreligiösen Dialog zwischen den christlichen, muslimischen und jüdischen Glaubensgemeinschaften in Jerusalem und weltweit entgegennehmen.

Wie sagst du „Frieden“?

Rauha. Paix. Friede. Paghidait.

Tveit in Oslo über Klimagerechtigkeit: Nun ist es an der Zeit, zu handeln und diese Brücke zu bauen

„Nun ist es an der Zeit, dass jemand handelt und anfängt, diese Brücke zu bauen. Möglich ist dies, wenn wir alle unseren Beitrag dazu leisten“, sagte der Generalsekretär des ÖRK, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit am 17. Februar in Oslo, Norwegen.

Anthologie des afrikanischen Christentums beschreibt einen Kontinent, auf dem der Glaube Konjunktur hat

Das Christentum verzeichnet in Afrika einen schnelleren Zuwachs als in irgend einem anderen Teil der Welt, sagt Pastor Dr. Lawrence Iwuamadi, Professor für ökumenische Bibelhermeneutik am Ökumenischen Institut in Bossey. Iwuamadi hatte zu einer Diskussion über die Anthologie des afrikanischen Christentums geladen, die am 15. Februar vom ÖRK am Ökumenischen Zentrum in Genf mit einer Expertenrunde veranstaltet wurde.

ÖRK Blue Community setzt im Ökumenischen Zentrum auf umweltbewusste Trinkwasserversorgung

Der ÖRK hat die Umsetzung seiner Selbstverpflichtungen zum verantwortungsvollen Umgang mit Wasser im Rahmen einer Veranstaltung im Ökumenischen Zentrum am 15. Februar gefeiert. Der ÖRK ist seit Oktober 2016 Mitglied der Blue Community. Ein Höhepunkt dieses besonderen Ereignisses war der Besuch von Dr. Maude Barlow vom kanadischen Blue Planet Project, die dem ÖRK ein „Blue Community-Zertifikat" überreichte und auf die Probleme aufmerksam machte, die durch die gedankenlose Verwendung von Einwegplastikflaschen und ihre schädlichen Auswirkungen auf das Ökosystem unseres Planeten entstehen.

ÖRK nimmt an UN-Podiumsdiskussion zu Klimaethik teil

Der ÖRK organisierte gemeinsam mit dem Genfer Interreligiösen Forum zu Klimawandel, Umwelt und Menschenrechten, Franciscans International und Brahma Kumaris World Spiritual University eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema Klimawandel und Menschenrechte aus der Perspektive Ethik, Spiritualität und Gerechtigkeit am 13. Februar am Sitz der Vereinten Nationen in Genf.

ÖRK-Generalsekretär spricht über Religion und Diskriminierung

Diskriminiert Religion? Gibt es Diskriminierung innerhalb und von verschiedenen Religionen? Der Generalsekretär des ÖRK, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, diskutierte diese Fragen mit weiteren Podiumsteilnehmern während einer Konferenz in einem Kulturzentrum in Trondheim (Norwegen) am 14. Februar.

Ein Gespräch mit dem äthiopischen Patriarchen Abune Matthias

Der Patriarch der Äthiopischen Orthodoxen Kirche Tewahedo, Seine Heiligkeit Abune Matthias, besuchte am 9. und 10. Februar 2017 den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) und lieferte einige Denkanstöße, nicht nur über die prägende Geschichte und die Traditionen dieser alten Kirche, sondern auch zu ihrer Rolle in der äthiopischen Gesellschaft und der ökumenischen Landschaft im weiteren Sinne. Abune Matthias wurde im Jahr 2013 ins Amt gewählt, nachdem er bereits sein ganzes Leben, während einer besonders tumultreichen Zeit, im Dienst in der Kirche, in ihren Klöstern und Schulen verbracht hatte. Die Kirche zählt rund 50 Millionen Mitglieder, mehrere Millionen davon leben außerhalb Äthiopiens. Im Land selbst gehört ihr ungefähr die Hälfte der Bevölkerung an. Im folgenden Gespräch erläutert der Patriarch seine Gedanken.

Patriarch Matthias: „Frieden ist die Botschaft, jeden Tag“

Patriarch Abune Matthias von der Äthiopischen Orthodoxen Kirche Tewahedo lobte in einer besonderen Grußbotschaft am 10. Februar im Ökumenischen Zentrum in Genf den Erfolg der weltweiten ökumenischen Arbeit, erwähnte aber zugleich, dass die Welt durch schwere Krisen auseinandergerissen werde.

Tagung in Kenia befasst sich mit Beseitigung der HIV-Stigmatisierung durch Liebe und Dialog

Mehr als 120 religiöse und geistliche Führungspersönlichkeiten, Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich und junge Menschen trafen sich am 7. und 8. Februar in Kenia mit dem Ziel, die Bekämpfung der Stigmatisierung von HIV zu intensivieren. Vertreterinnen und Vertreter der kenianischen Regierung, von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Netzwerken von HIV-Betroffenen und Partnern aus der Entwicklungszusammenarbeit nahmen ebenfalls an dem Treffen in Nairobi teil. Das Thema der Tagung lautete „Faith on the Fast Track: Eliminating Stigma and Discrimination Through Love and Dialogue“ (Glaube auf der Überholspur: Stigma und Diskriminierung durch Liebe und Dialog überwinden), und sie beleuchtete die Auswirkungen des Dialograhmens, der seit 2013 in mehreren Ländern existiert. Die Veranstaltung wurde vom kenianischen Zweig des Internationalen Netzwerks religiöser Verantwortungsträger/innen, die HIV-positiv oder persönlich von HIV/AIDS betroffen sind (INERELA+ Kenia) und vom Globalen ökumenischen Aktionsbündnis des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK-EAA) organisiert und nebst anderen durch das Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS) unterstützt.

Gemeinsame Erklärung von ÖRK, ACT und LWB: Flüchtlinge haben Anrecht auf Schutz

Bezüglich der jüngsten US-amerikanischen Maßnahmen in Bezug auf die Aufnahme von Flüchtlingen und die Einreise in die USA aus sieben Ländern mit muslimischer Mehrheit drücken der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK), die ACT Alliance (ACT) und der Lutherische Weltbund (LWB) ihre Besorgnis aus und bekräftigen, dass alle Christinnen und Christen aufgrund ihres Glaubens verpflichtet seien, Fremde, Flüchtlinge, Binnenvertriebene, den „Anderen“ zu lieben und willkommen zu heißen.

„Zu einer Zeit, zu der alle Mauern errichten, kann die Kirche Brücken bauen“

Eine Delegation von Kirchenleitenden reiste vom 20. bis 24. Januar in den Irak und berichtete über die Ergebnisse und Empfehlungen einer neuen Studie über die besonderen Bedürfnisse von Vertriebenen im Irak und in Syrien. Die Delegation hörte auch Vertreterinnen und Vertreter örtlicher Glaubensgemeinschaften im Irak, Leitende der christlichen Kirchen des Landes und junge Christinnen und Christen an und erfuhr viel über die aktuelle Lage und die Herausforderungen vor Ort.