World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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Rau und Schröder gratulieren neugewähltem ÖRK-Generalsekretär

Bundespräsident Johannes Rau und Bundeskanzler Gerhard Schröder haben dem neugewählten Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Samuel Kobia, schriftlich gratuliert.

USA 2004: Schwerpunkt der Dekade zur Überwindung der Gewalt

Die USA bilden im kommenden Jahr den Schwerpunkt der vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) ausgerufenen weltweiten Dekade zur Überwindung der Gewalt (2001-2010). Diese Entscheidung traf der ÖRK-Zentralausschuss.

Menschen mit Behinderung wollen "Kirche aller"

Menschen mit Behinderung erhalten nach wie vor nicht den ihnen gebührenden Platz in Kirche und Gesellschaft. Was die Kirchen zur Änderung dieser Situation beitragen können, beschäftigte den Zentralausschuss des Ökumenischen Rates (ÖRK). Grundlage war eine vorläufige Erklärung des "Netzwerks der ökumenischen Anwaltschaft für behinderte Menschen" (EDAN), das der ÖRK 1998 ins Leben gerufen hat.

Sam Kobia neuer ÖRK-Generalsekretär

Neuer Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Genf ist der Methodistenpfarrer Dr. Samuel Kobia (56) aus Kenia. In nichtöffentlicher Sitzung des ÖRK-Zentralausschusses erhielt der als Direktor für Afrika beim ÖRK tätige Theologe die Mehrheit der Stimmen der 134 Wahlberechtigten. Sein Gegenkandidat war der lutherische norwegische Theologe Trond Bakkevig. Kobia tritt im Januar 2004 die Nachfolge des deutschen Theologieprofessors Konrad Raiser an, der Ende des Jahres nach elfjähriger Amtszeit in den Ruhestand geht.

ÖRK-Finanzlage hat sich weitgehend stabilisiert

Die Finanzlage des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) hat sich weitgehend stabilisiert. "Es gibt Anzeichen, dass die grössten Schwierigkeiten hinter uns liegen", erklärte ÖRK-Generalsekretär Konrad Raiser vor dem Zentralausschuss.

Die Begrüssungsansprache des neuen ÖRK-Generalsekretärs ist jetzt abrufbar

Der vollständige Text der Begrüssungsansprache von Pfarrer Dr. Samuel Kobia, des neuen Generalsekretärs des Ökumenischen Rates der Kirchen, ist jetzt abrufbar (auf Englisch) unter:

Junge Menschen wollen Unterstützung beim Kampf für Gerechtigkeit

Junge Menschen fühlen sich bei ihrem Kampf für eine gerechtere Welt häufig allein gelassen. Die christlichen Kirchen sollten sie stärker unterstützen, forderten Jugendvertreter aus dem Süden und dem Norden bei der Zentralausschussitzung unter dem Thema "Dem Leben dienen".

ÖRK kritisiert "Sicherheitsmauer" im Westjordanland

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat erneut die völkerrechtswidrige Besetzung palästinensischer Gebiete durch Israel verurteilt und die Errichtung einer sogenannten Sicherheitsmauer im West-Jordanland scharf kritisiert. Die teilweise bereits fertiggestellte acht Meter hohe Mauer mit einer angeblich geplanten Gesamtlänge von 370 Kilometern treibe die Bewohner palästinensischer Städte und Dörfer weiter in die Isolation, erklärte der Direktor der ÖRK-Kommission für kirchliche Angelegenheiten (CCIA), Peter Weiderud, am Mittwoch nach der Rückkehr aus Jerusalem.

Zwei ÖRK-Vollmitglieder künftig gemeinsam

Dem Ökumenischen Rat der Kirchen gehören künftig nur noch 341 anstatt 342 Kirchen als Vollmitglieder an. Die Reduzierung ergibt sich aus dem Zusammenschluss zweier US-amerikanischer Mitgliedskirchen und wurde vom Zentralausschauss ausdrücklich begrüßt.

Zwei Kandidaten für die Stelle des Generalsekretärs

In einer geschlossenen Sitzung wurden dem Zentralausschuss zwei Kandidaten für die Stelle des Generalsekretärs des ÖRK vorgestellt. Anschliessend hat der Vorsitzende, seine Heiligkeit Aram I, Katholikos von Kilikien, die beiden Namen bekanntgegeben.Â

ÖRK betont Bedeutung des interreligiösen Dialogs

Die Bedeutung des interreligiösen Dialogs im Zeitalter der Globalisierung hat der Vorsitzende des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates (ÖRK), Seine Heiligkeit Aram I., Katholikos von Kilikien, zum Auftakt der Plenarsitzung am Dienstag, 26. August unterstrichen. Diesem Dialog und der Zusammenarbeit mit anderen Religionen müsse in der künftigen Arbeit des Rates hohe Priorität eingeräumt werden, sagte der orthodoxe Kirchenführer aus dem Libanon.

Raiser fordert "neue Architektur" für den ÖRK

In seinem letzten Bericht für den Zentralausschuss hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Konrad Raiser, Bilanz gezogen und die Notwendigkeit einer "neuen Architektur" für den Rat unterstrichen. Die Zukunft der ökumenischen Bewegung könne nicht den verfassten Kirchen allein überlassen bleiben, betonte der deutsche Theologe. Der ÖRK müsse auch andere Träger der ökumenischen Bewegung wie Entwicklungsdienste, Missionsgesellschaften aber auch Pfingstkirchen und evangelikale Bewegungen miteinander ins Gespräch bringen.

ÖRK verurteilt Bombardierung des UN-Hauptquartiers in Bagdad

"Tief bestürzt über den entsetzlichen Terroranschlag auf das Hauptquartier der Vereinten Nationen in Bagdad", hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pfr. Dr. Konrad Raiser, heute ein Schreiben an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, gerichtet. Darin verurteilt Raiser nachdrücklich "solche unverantwortlichen und rechtswidrigen Akte, die keinem annehmbaren Zweck dienen". Dr. Raiser beklagt, "dass UN-Mitarbeiter, die in Bagdad waren, um  die humanitären Bedürfnisse der Menschen zu decken und die Souveränität des irakischen Volkes wiederherzustellen, ihr Leben lassen mussten" und bedauert ganz besonders "den unzeitigen Tod von Sergio Vieira de Mello", der "ein alter Freund des Ökumenischen Rates der Kirchen" war.Â

Die Einheit der christlichen Kirchen bleibt im Zentrum der ökumenischen Vision

"Alle unsere kirchlichen Traditionen sind das Ergebnis von Anstrengungen der Christen weltweit, ihren Glauben an den einen Herrn zu bezeugen", sagte ÖRK-Generalsekretär Pfr. Dr. Konrad Raiser in seiner Predigt anlässlich der Einsetzung von Bischof Hamilton Mvume Dandala als Generalsekretär der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz. Der Einsetzungsgottesdienst fand am 10. August 2003 in der Vista Universität in Soweto, Südafrika, statt.

Den Institutionalismus überwinden: ÖRK eröffnet Debatte über Neugestaltung der ökumenischen Bewegung für das 21. Jahrhundert

Der Grundgedanke der ökumenischen Bewegung bleibt bestehen, aber die ökumenischen Strukturen müssen überdacht und der veränderten Zeit angepasst werden.

ÖRK ersucht Kirchen um Hilfe für Liberia

Die ÖRK Mitgliedskirchen wurden heute gebeten, Ihre Regierungen zur Unterstützung für den sofortigen Einsatz einer entsprechend finanzierten Friedenstruppe in Liberia zu drängen. In einer Nachricht vom 31. Juli bat der ÖRK stellvertretende Generalsekretär William Temu die Mitgliedskirchen auch um ökumenische Gebete für Frieden in Liberia sowie um grosszügige Unterstützung der dringend notwendigen humanitären Hilfe durch den "Action by Churches together" (ACT) Appell AFLR31. Dieser Nachricht vorangegangen war ein Brief vom 13. Juni des ÖRK Generalsekretärs Konrad Raiser an den UN-Generalsekretär Kofi Annan, in dem Raiser die Notwendigkeit einer glaubwürdigen Friedenstruppe und eines anhaltenden Waffenstillstands betonte.

Südasiatische Kirchenführer diskutieren über Frieden und Sicherheit in der Region

In einem Klima wachsender Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Indien und Pakistan planen Kirchenverantwortliche aus Südasien ein Zusammentreffen, um darüber nachzudenken, wie die Kirchen zu Frieden und Stabilität in der Region beitragen können.

Glauben und Kirchenverfassung: Wir müssen die Kirchen hörbarer zur sichtbaren Einheit aufrufen

Die Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen bereitet sich darauf vor, „die Kirchen hörbarer zur sichtbaren Einheit der Kirchen aufzurufen".

Ökumenischer Rat der Kirchen beurteilt Friedensfahrplan

In einer heute an CCIA-Mitglieder und ÖRK-Netzwerke verteilten Beurteilung begrüßte Peter Weiderud, Direktor der ÖRK-Kommission für kirchliche Angelegenheiten (CCIA), den Friedensfahrplan für den Nahen Osten, meldete aber gleichzeitig einige Bedenken an. Weiderud unterstreicht, dass der Fahrplan „eine Reihe ermutigender Elemente" enthalte, jedoch „weit davon entfernt" sei, "ideal zu sein". In diesem Zusammenhang zählt er einige der darin enthaltenen "vagen und irritierenden Elemente wie auch gravierende Lücken" auf, "die einer Klärung bedürfen". Weiderud begrüßt auch die Initiative von UN-Generalsekretär Kofi Annan, eine Friedenstruppe in der Region zu stationieren, betont aber, dass die UNO eine "aktivere und umfassendere Rolle (...) im Gesamtprozess der Konfliktlösung spielen müsse und nicht nur bei der Friedenssicherung".