World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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ÖRK startet Kampagne für Gerechtigkeit und Frieden im Heiligen Land

Heute startet eine neue Online-Kampagne des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), in der sich Menschen für Frieden und Gerechtigkeit für alle Völker in Israel und Palästina einsetzen. Die Kampagne läuft unter dem Titel „Seek #JusticeAndPeace in the Holy Land“.

Ökumenisches Aktionsbündnis von und für Menschen mit Behinderungen erarbeitet Vision für die Zukunft

Mitglieder der Referenzgruppe des Ökumenischen Aktionsbündnisses von und für Menschen mit Behinderungen des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK-EDAN) und dessen Regionalkoordinatoren tagten vom 12. bis 14. Juni in Genf, um über die Arbeit des Netzwerks in den letzten vier Jahren zu sprechen und die nächsten vier Jahre zu planen.

Religionsvertreter unterstützen interreligiöse Regenwaldinitiative in Oslo

Für die tropischen Wälder der Erde gibt es neue Hoffnung, da sich heute christliche, muslimische, jüdische, hinduistische, buddhistische und taoistische Religionsvertreter/-innen indigenen Waldschützern anschlossen, um weltweite Maßnahmen gegen die Abholzung zu initiieren. Die interreligiöse Regenwaldinitiative, die von einer globalen Koalition ins Leben gerufen wurde, um der ständig wachsenden Bedrohung der Wälder in Afrika, Südostasien und Lateinamerika etwas entgegenzusetzen, ist für die Verlangsamung des Klimawandels von großer Bedeutung.

„Jetzt muss was passieren“ – „Lasst uns dieses Virus besiegen“

Am Tag des afrikanischen Kindes 2017 beteiligten sich religiöse Verantwortungsträger/innen aus verschiedensten in Kenia vertretenen Glaubenstraditionen an einer Demonstration in Nairobi und sprachen sich öffentlich für die Rechte von HIV-positiven Kindern und Jugendlichen aus. Hunderte Menschen begleiteten sie, darunter auch Schulkinder aus sechs Schulen in Nairobi und Dutzende jugendliche Freiwillige.

„Tag des afrikanischen Kindes“ ist Gelegenheit zu mehr Aufmerksamkeit für Kinder mit Aids

Am 16. Juni, dem Tag des afrikanischen Kindes, werden in Nairobi (Kenia) über 600 Menschen erwartet, um ihre Stimme für ein Ende der Aids-Epidemie unter Kindern und Jugendlichen bis 2020 zu erheben.

ÖRK setzt sich nach dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Abkommen für neue Klimaschutzinitiative ein

Der ÖRK hat sich zutiefst enttäuscht über den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 geäußert, auf der positiven Seite jedoch vermerkt, dass zahlreiche Gemeinschaften und Regierungen weiterhin zu ihren Klimaverpflichtungen stehen.

Der ÖRK fordert die Aufhebung der Sanktionen und sofortige Gespräche zur Entschärfung des Korea-Konflikts

„Vor dem Hintergrund sich verschärfender Konfrontationen und eines erhöhten Risikos eines katastrophalen Konflikts“ auf der koreanischen Halbinsel hat der Ökumenische Rat der Kirchen erklärt, dass „ein Paradigmenwechsel mit neuen Handlungsansätzen für die Lösung der geopolitischen Probleme in der Region dringend erforderlich ist."

ÖRK kritisiert 50 Jahre Besetzung palästinensischer Gebiete

100 Jahre nach der Balfour-Deklaration und 50 Jahre nach der israelischen Besetzung palästinensischer Gebiete, die im Sechstagekrieg 1967 erobert worden waren, hat der Exekutivausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) das anhaltende Unvermögen der beteiligten Parteien beklagt, einen gerechten Frieden zu schließen, und darauf hingewiesen, dass diese Besetzung auch ein „unauslöschlicher Makel auf dem Gewissen der internationalen Gemeinschaft ist", die nicht in der Lage sei, dieses Problem zu lösen.

ÖRK-Exekutivausschuss konzentriert sich auf Einheit

Den Exekutivausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) tagt diese Woche vom 7. bis 12. Juni im Ökumenischen Institut in Bossey. Der Fokus dieser Tagung liegt auf den Themen Einheit, Erneuerung des ÖRK-Strategieplans und der Finanzstrategie, Bauprojekt, Vorbereitungen für die 11. Vollversammlung und die Feier des 70-jährigen Bestehens des ÖRK.

Unzählige Versprechen, weiter für Klimagerechtigkeit zu kämpfen

Klimagerechtigkeit ist keine Politik, die einfach mal so von einem Präsidenten beendet werden kann – es ist eine moralische Entscheidung, die sich auf das Wohlergehen von Millionen Menschen und zukünftigen Generationen in der ganzen Welt auswirkt.

Pfingsten ist die Zeit, für Einheit und gerechten Frieden zu beten

Die Gemeinschaft und die Einheit, die Jesu Jünger einst zu Pfingsten während ihres gemeinsamen Gebetes in einer Zeit der Furcht in Jerusalem erlebten, „bedeuteten einen Neuanfang" für die missionarische Aufgabe der Kirche. Daran erinnerte der Generalsekretär des ÖRK die christlichen Gläubigen weltweit während seines Gebetes im Heiligen Land.

Klimagerechtigkeit muss Priorität haben, sagen ACT-Bündnis, Lutherischer Weltbund und ÖRK

Das ACT-Bündnis, der Lutherische Weltbund und der Ökumenische Rat der Kirchen antworten auf Präsident Donald Trumps Dekret zum Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen mit der Forderung, die Klimagerechtigkeit mit Priorität zu behandeln. Sie haben ihre tiefe Bestürzung über diese Entwicklung geäußert, die sich gegen alle globalen Verpflichtungen zur Bekämpfung des Klimawandels richtet.

Neuer Präsident Südkoreas spricht mit ÖRK-Delegation über Rolle der Kirchen bei Friedensinitiativen für koreanische Halbinsel

Am 30. Mai 2017 hat sich eine Delegation unter der Leitung von ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit mit dem Präsidenten der Republik Korea, Moon Jae-in getroffen, der seit dem 10. Mai 2017 im Amt ist.

Reformation ist „GPS“ für die nächsten 500 Jahre, sagt anglikanischer Erzbischof Südafrikas in der Lutherstadt

Die Reformation sei vor 500 Jahren ein definierender Moment gewesen, könne aber auch als Inspiration für die nächsten fünf Jahrhunderte dienen, sagte der anglikanische Erzbischof Thabo Makgoba aus Südafrika zehntausenden Menschen auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag.

„Größere Einheit in Christus“ Dialogschwerpunkt bei historischer Tagung in Bossey

Auf dem Weg zur Überwindung der Spaltung zwischen Christen unterschiedlicher Traditionen kamen zum ersten Mal führende Vertreterinnen und Vertreter des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), der Pentecostal World Fellowship (PWF, ein weltweiter Zusammenschluss von Pfingstkirchen), der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) und Vatikanvertreter aus dem Rat zur Förderung der Einheit der Christen zusammen. Dieses zweitägige historische Zusammentreffen diente der Koordination ihrer Unterstützung des Globalen Christlichen Forums (GCF). Die Tagung wurde gemeinsam vom ÖRK und dem GCF ausgerichtet.

ÖRK-Vorsitzende fordert Neuausrichtung der Außenpolitik im Hinblick auf einen gerechten Frieden

Die Außenpolitik der Regierungen müsse sich ändern und sich auf globale Ungleichheiten konzentrieren, die in vielen Ländern für Konflikte verantwortlich seien, so die Vorsitzende des ÖRK-Zentralausschusses, Dr. Agnes Abuom, in einem Gespräch mit dem deutschen Außenminister Sigmar Gabriel in Berlin.

ÖRK verurteilt Anschlag in Ägypten

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, hat den Anschlag in Ägypten auf einen Reisebus mit koptischen Christen verurteilt. Laut Medienberichten haben unbekannte Bewaffnete das Feuer auf den Bus eröffnet und dabei 26 Menschen getötet. Mindestens 25 weitere sind verletzt.

Deutscher Evangelischer Kirchentag beginnt mit der Forderung nach einer neuen Weltordnung

Berlin. Der frühere Präsident der Vereinigten Staaten, Barack Obama, und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nahmen am 25. Mai an einer öffentlichen Debatte vor dem Brandenburger Tor teil, zu der Zehntausende Menschen an diesem ersten Tag des Kirchentages als der größten evangelischen Veranstaltung in Deutschland gekommen waren.

Lateinamerikanische Konsultation konzentriert sich auf nächste Weltmissionskonferenz

Etwa 40 Teilnehmende, die weitgehend aus lateinamerikanischen Ländern stammten, kamen vom 30. April bis 4. Mai in Rosario (Argentinien) zu einer vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) geförderten Konsultation zum Thema „Gemeinsam für das Leben: Mission im 21. Jahrhundert“ zusammen.

Millionen Menschen beten gemeinsam für ein Ende des Hungers

Am 21. Mai, dem Weltgebetstag für ein Ende des Hungers, haben Millionen Menschen unterschiedlicher Glaubenstraditionen, aus verschiedensten Organisationen und lokalen Gemeinschaften in der ganzen Welt gebetet, getwittert, gepostet und persönlich darüber gesprochen, dass 20 Millionen Menschen im Südsudan, in Somalia, im Jemen und in Nigeria unter Hungersnöten leiden und dringende Abhilfe notwendig ist.