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  <title> Nachrichten</title>
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  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/okumenische-jubilaumsreise-nach-genf">
    <title>Ökumenische Jubiläumsreise nach Genf</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/okumenische-jubilaumsreise-nach-genf</link>
    <description>Zum Auftakt ihres 40-jährigen Jubiläums reiste die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Baden-Württemberg  mit 30 Delegierten aus ihren 21 Mitgliedskirchen nach Genf. </description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>Zum Auftakt ihres 40-jährigen Jubiläums reiste die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Baden-Württemberg  (ACK-BW) mit 30 Delegierten aus ihren 21 Mitgliedskirchen nach Genf. </b></p>
<p>Die Reise startete am Pfingstmontag nach dem Besuch des Gottesdienstes zum „Tag der Weltweiten Kirche“ in der Stiftskirche in Stuttgart und führte zunächst ins Ökumenische Institut des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) nach Bossey, wo die Delegation wohnte, ihre Jubiläums-Delegiertenversammlung abhielt und von Dagmar Heller, Dozentin am Ökumenischen Institut Bossey und Programmreferentin im Sekretariat der ÖRK-Kommission für Glauben und Kirchenverfassung, in das Studienprogramm des Institutes eingeführt wurde.</p>
<p>Zahlreiche Gespräche und Begegnungen in Genf, unter anderem mit dem stellvertretenden ÖRK-Generalsekretär, Georges Lemopoulos, und dem Generalsekretär der Reformierten Weltgemeinschaft, Setri Nyomi, machten deutlich, wie sehr die Ökumene von den weltweiten Beziehungen der Christen verschiedener Konfessionen und Denominationen lebt. „Eine wertvolle Horizonterweiterung für unsere multilaterale ökumenische Zusammenarbeit in Baden-Württemberg“, sagte der Vorsitzende der ACK-BW, Ulrich Heckel.</p>
<p>Andererseits wurde deutlich, wie sehr die Weltbünde und der Weltkirchenrat – auf dem Weg zu seiner nächsten Vollversammlung in Busan – den Kontakt und die Rückbindung zur regionalen und lokalen Ökumene brauchen.</p>
<p>Dass auch die römisch-katholische Kirche, ohne Mitglied zu sein, intensiv mit dem Weltkirchenrat in Verbindung steht, erläuterte Annemarie Mayer, römisch-katholische Beraterin des ÖRK für Mission und Evangelisation, den ACK-Delegierten aus ihrer Heimat. Wie bedeutend die Gespräche und Kontakte des ÖRK mit den schnell wachsenden Pfingstkirchen für die Zukunft der weltweiten Ökumene sind, wurde eindrucksvoll von Douglas Chial, ÖRK-Referent für die Koordinierung kirchlicher und ökumenischer Beziehungen, dargelegt.</p>
<p>Die ACK-Delegation war überwältigt von der Herzlichkeit des Empfangs im Weltkirchenrat, vom Ernst und der Überzeugungskraft seiner Mitarbeiter und von der multilateralen Vielfalt der weltweiten Ökumene.</p>
<p>Ein Höhepunkt der einwöchigen Delegationsreise war der Besuch im Orthodoxen Zentrum des Ökumenischen Patriarchates in Chambésy, wo die Delegation von Bischof Makarios herzlich empfangen und durch das Zentrum geführt wurde.</p>
<p>Den Abschluss bildete ein Gottesdienst in der deutsch-schweizerischen Madeleine-Gemeinde, einer der ältesten Kirchen Genfs, in der schon Johannes Calvin und auch Karl Barth predigten.</p>
<p>Am Sonntag 7. Juli wird die ACK in Baden-Württemberg den Tag ihrer Gründung vor 40 Jahren mit einem Gottesdienst im Freiburger Münster und einem Empfang in der Kooperatur am Münsterplatz begehen. Bei diesem Anlass wird das zum Jubiläum erschienene Buch „Kirchengeschichte am Oberrhein – ökumenisch und grenzüberschreitend“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden.</p>
<p><a class="external-link" href="http://www.ack-bw.de/">Website der ACK Baden-Württemberg</a></p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/member-churches/europe/germany" class="internal-link">ÖRK-Mitgliedskirchen in Deutschland</a></p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/get-involved/visits-to-the-wcc" class="internal-link">Besuche im Ökumenischen Zentrum Genf</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Annegret Kapp</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-05-28T14:35:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/wcc-assembly-aspires-to-be-a-pilgrimage-to-peace-and-justice">
    <title>ÖRK-Vollversammlung soll Pilgerreise zu Gerechtigkeit und Frieden sein</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/wcc-assembly-aspires-to-be-a-pilgrimage-to-peace-and-justice</link>
    <description>In einem Gottesdienst während des Deutschen Evangelischen Kirchentags haben mehr als tausend Menschen für die Delegierten der kommenden Vollversammlung des ÖRK gebetet und sie beauftragt „im Osten und Westen, Norden und Süden Wege des Friedens“ zu gehen.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>In einem Gottesdienst während des Deutschen Evangelischen Kirchentags haben mehr als tausend Menschen für die Delegierten der kommenden Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) gebetet und sie beauftragt „im Osten und Westen, Norden und Süden Wege des Friedens“ zu gehen.</b></p>
<p>In dem Gottesdienst in der St. Petrikirche in Hamburg am 4. Mai sprach ÖRK-Generalsekretär, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, über das Thema der ÖRK-Vollversammlung „Gott des Lebens, weise uns den Weg zu Gerechtigkeit und Frieden“.</p>
<p>Die Vollversammlung wird vom 30. Oktober bis 8. November in Busan (Korea) stattfinden.</p>
<p>„Wir beten gemeinsam, wir arbeiten gemeinsam und wir gehen gemeinsam auf einem Pilgerweg, der uns zu Frieden und Gerechtigkeit führt“, sagte Tveit.</p>
<p>„Das Bild des Pilgerweges verbindet Spiritualität und Arbeit – eine Verbindung, die wir auf unserem Weg zu Gerechtigkeit und Frieden dringend brauchen.“ Dieser Pilgerweg, so Tveit, vermittele „eine Spiritualität, die weder triumphalistisch noch fatalistisch ist“.</p>
<p>Tveit betonte, welch große Bedeutung es für die Kirchen habe, auf ihrem Weg zum Frieden „zusammen zu sein“.</p>
<p>„Wir sind auf dem Weg, miteinander, mit dem Gott des Lebens, mit einem klaren Ziel.“ Gemeinsam Kirche zu sein, erklärte Tveit, bedeute, „nicht auf uns selbst zu blicken, sondern auf diejenigen, die die Kirche als gerechte und inklusive Gemeinschaft brauchen; es bedeutet, Zeugnis von Christus abzulegen, Mut zu zeigen und Hoffnung zu bringen“.</p>
<p>Auch Han Nataly Jung-Hwa und Pfarrerin Dr. Ofelia Ortega Suárez, ÖRK-Präsidentin für die Karibik und Lateinamerika, nahmen an dem Gottesdienst teil. Bischöfin i.R. Bärbel Wartenberg-Potter hielt eine Predigt zum Thema der Vollversammlung und betonte, dass Christinnen und Christen für all diejenigen sorgen müssten, deren Leben von Klimawandel und Ungerechtigkeit bedroht sei.</p>
<p>Zum Kirchentag, einer kirchlichen Großveranstaltung in Deutschland, kamen vom 1. bis 5. Mai etwa 117.000 Teilnehmende in Hamburg zusammen.</p>
<p><a href="http://www.kirchentag.de"><b>Website des Deutschen Evangelischen Kirchentags</b></a></p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/member-churches/europe/germany?set_language=de" class="external-link"><b>ÖRK-Mitgliedskirchen in Deutschland</b></a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Naveen Qayyum</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Busan, Republic of Korea, 2013, 30 October - 8 November, WCC 10th Assembly</dc:subject>
    
    <dc:date>2013-05-06T15:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/at-kirchentag-olav-fykse-tveit-highlights-churches2019-role-in-establishing-ecological-justice">
    <title>Kirchentag: Führungsrolle der Kirchen bei der Verwirklichung ökologischer Gerechtigkeit</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/at-kirchentag-olav-fykse-tveit-highlights-churches2019-role-in-establishing-ecological-justice</link>
    <description>In einem Gespräch auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg hat der ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit betont, den Kirchen in aller Welt käme eine führende Rolle dabei zu, Gerechtigkeit und einen umweltfreundlichen Lebensstil zu verwirklichen.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>In einem Gespräch auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, betont, den Kirchen in aller Welt käme eine führende Rolle dabei zu, Gerechtigkeit und einen umweltfreundlichen Lebensstil zu verwirklichen.</b></p>
<p>Wandel sei möglich, so Tveit, „denn Gott ist am Werk und wir sind eingeladen, aufzustehen, uns zu bewegen und zusammenzuarbeiten“. Das Thema der bevorstehenden ÖRK-Vollversammlung, die von 30. Oktober bis 8. November dieses Jahres in Busan (Republik Korea) stattfindet, „Gott des Lebens, weise uns den Weg zu Gerechtigkeit und Frieden“, mache den Wunsch der Gemeinschaft der Kirchen im ÖRK deutlich, auf dem Weg zu Frieden, Gerechtigkeit und ökologischer Transformation voranzuschreiten.</p>
<p>Die Kirchen könnten im derzeitigen Transformationsprozess eine Vorreiterrolle übernehmen, „nicht weil wir es besser wüssten, sondern weil alle 345 Mitgliedskirchen des ÖRK sich seit 40 Jahren für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung engagieren“, erklärte Tveit am Donnerstag, 2. Mai, im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf dem Hamburger Rathausmarkt.</p>
<p>In manchen Ländern, etwa Deutschland oder Norwegen, habe die ökologische Transformation das Diskussionsstadium bereits hinter sich gelassen und beginne, den Alltag der Menschen zu verändern. „Aber in vielen Teilen der Welt warten die Menschen noch auf Veränderung“, stellte Tveit fest.</p>
<p>Der ÖRK-Generalsekretär berichtete von einer Synodentagung in seinem Heimatland Norwegen, auf der die Teilnehmenden von der norwegischen Regierung gefordert haben, ihre Politik mit Blick auf die Ölförderung zu ändern. Die Ölförderung wirke sich auf die Bevölkerung von Tuvalu aus, einem kleinen Atoll im Südpazifik, das durch den aufgrund des Klimawandels steigenden Meeresspiegel bedroht wird.</p>
<p>Zum Kirchentag, einer kirchlichen Großveranstaltung in Deutschland, kamen vom 1. bis 5. Mai etwa 117.000 Teilnehmende in Hamburg zusammen. Über 36.000 freiwillige Helferinnen und Helfer investierten nahezu 3.000 Stunden in 2.500 Veranstaltungen an verschiedenen Orten in und um Hamburg.</p>
<p><a class="external-link" href="http://www.kirchentag.de/"><b>Website des Deutschen Evangelischen Kirchentag</b></a></p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/member-churches/europe/germany?set_language=de" class="external-link"><b>ÖRK-Mitgliedskirchen in Deutschland</b></a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Naveen Qayyum</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-05-02T22:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/new-congregational-resource-invites-pilgrimage-to-busan">
    <title>Gemeinden zur „Pilgerreise nach Busan“ eingeladen</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/new-congregational-resource-invites-pilgrimage-to-busan</link>
    <description>Eine in vier Sprachen erhältliche, neue Online-Publikation des ÖRK lädt Gemeinden und Kirchen dazu ein, sich im Vorfeld der 10. ÖRK-Vollversammlung mit den Themen Einheit der Christen, Gerechtigkeit und Frieden zu beschäftigen.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>Eine in vier Sprachen erhältliche, neue Online-Publikation des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) lädt Gemeinden und Kirchen dazu ein, sich im Vorfeld der 10. </b><b>ÖRK-</b><b>Vollversammlung mit den Themen Einheit der Christen, Gerechtigkeit und Frieden zu beschäftigen.</b></p>
<p>Unter dem Titel „Pilgerreise nach Busan: Eine ökumenische Reise durch das Christentum weltweit“ wurde eine sechsteilige Arbeitshilfe für Gemeinden erarbeitet, damit diese sich in Gesprächsgruppen, Arbeitskreisen oder während einer eintägigen Kirchenfreizeit mit dem Thema der nächsten Vollversammlung, „Gott des Lebens, weise uns den Weg zu Gerechtigkeit und Frieden“, befassen können.</p>
<p>Das bereits seit November auf Englisch verfügbare Handbuch ist nun ins Deutsche, Französische und Spanische übersetzt worden.</p>
<p>Die Vollversammlung findet vom 30. Oktober bis 8. November 2013 in Busan, Republik Korea, statt. Sie wird das weltweit vielfältigste christliche Treffen dieser Größe sein.</p>
<p>„Auf dem Weg zu unserer Vollversammlung 2013 in Busan können wir darüber nachdenken, wer wir sind und zu welchen Handlungen wir als Christen berufen sind“, erklärte ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit.</p>
<p>„Ich hoffe, dass sich die Christen überall an dieser Reise beteiligen und die spannenden Themen und Anliegen der Christen weltweit durch die Nutzung dieser Arbeitshilfe entdecken werden. Wenn sich die christlichen Gemeinschaften auf diese Art begegnen, vereint sie dies in Solidarität für Gerechtigkeit und Frieden.“</p>
<p>Jede Einheit oder „Station“ des Handbuchs stellt den Teilnehmenden eine spezifische Situation vor (zum Beispiel diejenige der orthodoxen Kirchen in Osteuropa oder der christlichen Dalit in Indien) und legt den Schwerpunkt auf ein wesentliches Thema der Ökumene (Einheit, Mission, Frieden, Gerechtigkeit, Gebet, Nachfolge).</p>
<p>„Die Ökumene ist im Grunde genommen eine Bewegung zur Erneuerung des Christentums. Sie zieht einen Wandel des eigenen Betroffenheitsspektrums nach sich und beginnt mit einer Begegnung mit Christen, die sich stark von einem selbst unterscheiden“, erklärte die Verfasserin der Arbeitshilfe, Pastorin Dr. Karen L. Bloomquist. „Durch Erzählungen, Reflexion, Gebet und das Entdecken weiterer ähnlicher Materialien können die Menschen ihre Wahrnehmung von anderen Christen und ihre eigene Nachfolge vertiefen.“</p>
<p>Die Arbeitshilfe umfasst ein Handbuch für Teilnehmende und ein Handbuch für Gruppenleiter. Beide stehen online <a class="external-link" href="http://wcc2013.info/Pilgerreise">auf der Website <span class="external-link">der ÖRK-Vollversammlung</span></a> zur Verfügung und können kostenlos heruntergeladen werden. Sie eignen sich auch zum Ausdrucken.</p>
<p>Das Handbuch für Gruppenleiter enthält umfassende Hintergrundinformationen über die Orte, Themen und Anliegen jeder Station und Hinweise auf weitere Materialien. Das Handbuch für die Teilnehmer bietet eine Struktur für Reflexion und Gespräche und schlägt Möglichkeiten zum praktischen Handeln vor, die im Zentrum der „Pilgerreise“ stehen.</p>
<p>Die Kirchen sind eingeladen, zusätzliche Übersetzungen einzureichen und zu verbreiten.</p>
<p><span class="external-link"><span class="external-link"><b>ÖRK-Vollversammlungsmaterial für Gemeinden <a class="external-link" href="http://wcc2013.info/Pilgerreise">„</a></b></span></span><a class="external-link" href="http://wcc2013.info/Pilgerreise"><span class="external-link"><span class="external-link"><b>Pilgerreise nach Busan“</b></span></span></a></p>
<p><a class="external-link" href="http://wcc2013.info/de"><b>Offizielle Website der 10. ÖRK-Vollversammlung</b></a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Naveen Qayyum</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Busan, Republic of Korea, 2013, 30 October - 8 November, WCC 10th Assembly</dc:subject>
    
    <dc:date>2013-04-08T22:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/wcc-mourns-the-death-of-former-general-secretary-emilio-castro">
    <title>ÖRK würdigt Emilio Castro</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/wcc-mourns-the-death-of-former-general-secretary-emilio-castro</link>
    <description>Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat den verstorbenen Pastor Dr. Emilio Castro, einen führenden Ökumeniker des späten 20. Jahrhunderts, gewürdigt für „seine unermüdlichen Bemühungen, christlichen Glauben und christliche Spiritualität zu vereinen mit radikalem Engagement im Ringen um Gerechtigkeit“.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[
<p><b>Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat den verstorbenen Pastor Dr. Emilio Castro, einen führenden Ökumeniker des späten 20. Jahrhunderts, gewürdigt für „seine unermüdlichen Bemühungen, christlichen Glauben und christliche Spiritualität zu vereinen mit radikalem Engagement im Ringen um Gerechtigkeit“.</b></p>
<p>Der methodistische Geistliche und Theologe aus Uruguay wirkte von 1985 bis 1992 als Generalsekretär des ÖRK. Er verstarb am 6. April im Alter von 85 Jahren in Montevideo (Uruguay).</p>
<p>Castro gehörte der Evangelisch-Methodistischen Kirche in Uruguay an und war beim ÖRK ab 1973 zunächst als Direktor der Kommission für Weltmission und Evangelisation (CWME) tätig.</p>
<p>„Als CWME-Direktor ebnete Castro den Weg für die aktive Teilnahme von Kirchen aus osteuropäischen Ländern am Leben des ÖRK“, erklärte ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit.</p>
<p>„Seiner persönlichen Führung war ganz wesentlich die Entstehung von ‚Mission und Evangelisation – Eine ökumenische Erklärung‘ zu verdanken, dem Dokument, das als wichtigste und umfassendste Stellungnahme des Ökumenischen Rates der Kirchen zum Thema Mission gilt und das 1982 nach eingehenden Gesprächen mit Kirchen in aller Welt angenommen wurde“, führte Tveit weiter aus.</p>
<p>„Ich möchte auf Castros wichtige Beiträge zur Arbeit des ÖRK zum Thema Mission der Kirche, Gerechtigkeit und Frieden als echte Berufung der Kirche verweisen. Bei der Sitzung des ÖRK-Zentralausschusses, bei der ich zum Generalsekretär gewählt wurde, und bei späteren Begegnungen hat er mich eindringlich ermutigt und sich optimistisch zur Zukunft der ökumenischen Bewegung geäußert.“</p>
<p>Tveit erinnerte sich: „Als ich ihm 1992 zum ersten Mal begegnete, hat er den jungen Ökumeniker in mir inspiriert, konsequent dem Ruf zu Einheit und Gerechtigkeit zu folgen. Mit seinen Worten und mit seinem offenen, strahlenden Blick sprach er meinen Glauben und mein Herz an.“</p>
<p>Während der sozialen Unruhen im Uruguay der 1970er Jahre hatte Castro wesentlichen Anteil an der Förderung des Dialogs zwischen den politischen Gruppierungen sowie an der Gründung des Frente Amplio, einer breiten Koalition demokratischer Kräfte. Für seine Verdienste um die Verteidigung der Menschenrechte im Lateinamerika der 1980er Jahre wurde ihm die höchste Auszeichnung der chilenischen Regierung, der <i>Orden de Bernardo O'Higgins</i>, verliehen.</p>
<h3><i>Stimmen zu Emilio Castros Vermächtnis</i></h3>
<p>Pastor Dr. Walter Altmann, der Vorsitzende des ÖRK-Zentralausschusses, bedauerte den Verlust Castros: „Die Nachricht vom Tod Emilio Castros macht uns das Herz schwer.“</p>
<p>Castro, so Altmanns Einschätzung, „war eine der herausragendsten ökumenischen Führungspersönlichkeiten in Lateinamerika. Als eloquenter Prediger konnte er die Berufung zur Mission überzeugend in Verbindung bringen mit sozialen Engagement“.</p>
<p>Weiter führte Altmann aus: „Der Widerstand gegen die lateinamerikanischen Militärdiktaturen in den 1970er und 1980er Jahren war zweifellos die Folge eines Glaubens an Christus, der sich der Nächstenliebe und insbesondere der Liebe zu den Schwachen und Unterdrückten verpflichtet fühlte. Unsere Herzen sind erfüllt vom Dank für das Lebenszeugnis, das Castro abgelegt und zu unserer Inspiration hinterlassen hat.“</p>
<p>Der anglikanische Bischof Julio Murray, Präsident des Lateinamerikanischen Kirchenrates (CLAI), erklärte in einem Kondolenzschreiben an Castros Familie: „Pastor Castros Führung und prophetische Vision ermutigten die ökumenische Bewegung, den CLAI zu begründen mit dem Ziel, aktive gemeinsame Stimme der evangelischen Kirchen zu sein, wenn es darum geht, die Wurzeln von Armut und Menschenrechtsverletzungen auf diesem Kontinent anzuprangern.“</p>
<p>Pastor Juan Abelardo Schvindt, früherer Generalsekretär der Evangelischen Kirche am La Plata (IERP), erinnerte sich an eine Tagung des ÖRK-Zentralausschusses 1985 in Argentinien: „Pastor Emilio Castros Idee, diese Tagung in einem Land zu veranstalten, das die traurige Zeit der Militärdiktatur erst vor kurzem hinter sich gelassen hatte, war sehr wichtig nicht nur für die Kirchen in Argentinien, sondern für die gesamte Menschenrechtsarbeit auf unserem Kontinent.“</p>
<p>Schvindt führte weiter aus: „Emilio hinterlässt ein überaus bedeutendes Erbe, nicht nur hinsichtlich seiner hervorragenden Haltung, sondern auch aufgrund seines persönlichen und pastoralen Engagements für eine erneuerte, offene, integrative Kirche, die sich für die Ausgegrenzten einsetzen sollte.“</p>
<p>Dr. Ofelia Ortega aus Kuba, Präsidentin des ÖRK für Lateinamerika, erklärte in einer Botschaft: „Der kubanische Poet José Martí hat geschrieben: ‚Sterben heißt, die Augen schließen, damit man besser sieht.‘ Mit dem Tod Emilio Castros erfüllt uns die Kraft des Gedenkens an ihn, die Macht seiner Liebe und der Lehren, die aus seiner zeitlosen Weisheit entsprangen, und die gänzlich dem Streben nach Gerechtigkeit und Frieden galten. Dank seiner außergewöhnlichen Lebensgeschichte sind wir heute von Hoffnung erfüllt und fähig, das tägliche Wunder der Auferstehung zu erfahren. Auf diese Weise genießen wir auch weiterhin seine unvergleichliche Gegenwart.“</p>
<p>Castro hinterlässt seine Kinder Ruth und Emilio mit ihren Familien.</p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/en/resources/documents/general-secretary/tributes/tribute-to-emilio-castro" class="external-link"><span class="internal-link"><span class="external-link"><b>Read full text of the WCC general secretary's tribute to Emilio Castro</b></span></span></a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Annegret Kapp</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-04-08T14:35:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/oekumenische-reaktionen-auf-papstwahl-aus-lateinamerika">
    <title>Ökumenische Reaktionen auf Papstwahl aus Lateinamerika</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/oekumenische-reaktionen-auf-papstwahl-aus-lateinamerika</link>
    <description>Kardinal Jorge Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires (Argentinien), schreibt Geschichte: Er ist der erste römisch-katholische Papst aus Lateinamerika, der erste Jesuit in diesem Amt und der erste, der sich, inspiriert von Franz von Assisi, für den Namen Franziskus entschieden hat. Wir berichten über die Reaktionen ökumenischer Führungspersönlichkeiten aus der Region Lateinamerika.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>Kardinal Jorge Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires (Argentinien), schreibt Geschichte: Er ist der erste römisch-katholische Papst aus Lateinamerika, der erste Jesuit in diesem Amt und der erste, der sich, inspiriert von Franz von Assisi, für den Namen Franziskus entschieden hat. Wir berichten über die Reaktionen ökumenischer Führungspersönlichkeiten aus der Region Lateinamerika.</b></p>
<p>Der Vorsitzende des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), der brasilianische lutherische Pastor Dr. Walter Altmann, bewertet die Wahl von Papst Franziskus als „Wendepunkt für die Christenheit“.</p>
<p>„In den letzten Jahrzehnten hat sich das weltweite Christentum radikal nach Süden verlagert. Die Wahl eines argentinischen Papstes spiegelt diese neue Realität wider, obwohl ja die meisten Kardinäle aus dem Norden kommen“, so Altmanns Einschätzung.</p>
<p>„Ich erwarte, dass seine Amtszeit geprägt sein kann von intensivem und tiefem ökumenischem Dialog und Zusammenarbeit“, erklärte er.</p>
<p>In Buenos Aires stand der Neugewählte in den 1990er Jahren einer der größten Diözesen vor, die sich besonders für soziale Gerechtigkeit einsetzte.</p>
<p>Pastorin Romi Márcia Bencke, Generalsekretärin des Nationalrates der christlichen Kirchen in Brasilien (CONIC) verweist auf die bedeutende christliche Geschichte des lateinamerikanischen Kontinents und den entsprechenden Bezug zum neuen Papst.</p>
<p>„Der Weg der Katholikinnen und Katholiken auf unserem Kontinent wurde geprägt durch die reiche Erfahrung der Befreiungstheologie. Insbesondere in Brasilien erleben wir ein reiches ökumenisches Zusammenleben mit der römisch-katholischen Kirche, die eine Mitbegründerin des CONIC ist. Ich hoffe, dass der neue Papst unseren ökumenischen Weg weiter bestärken wird“, erklärt Bencke.</p>
<p>„Die Wahl Bergoglios bestätigt die Richtung, die die römisch-katholische Kirche bereits in der Zeit Benedikts XVI. eingeschlagen hat“, bemerkt Bischof Frank de Nully Brown, Evangelisch-Methodistische Kirche von Argentinien.</p>
<p>P. Nestor Paulo Friedrich, Präsident der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB), befindet: „diese Wahl könnte Überraschung, Veränderung und Chance bedeuten“ und bekräftigt das ökumenische Engagement seiner Kirche. Er hoffe, der neue Papst werde den Dialog wertschätzen, so Friedrich.</p>
<p>Der lutherische Kirchenleitende erklärt, er bete darum, dass die Wahl von Papst Franziskus beitragen möge „zur Entwicklung der römisch-katholischen Gemeinschaft und der Welt, im Engagement und in der Förderung erneuerter ökumenischer Partnerschaften und in der Stärkung des Dialogs, damit wir gemeinsam Zeugnis geben können vom lebendigen Evangelium Jesu Christi.“</p>
<p>In Argentinien fallen die Reaktionen auf die Wahl unterschiedlich aus. Einerseits wird Bergoglio vorgeworfen, er habe in der Zeit der Militärdiktatur nicht die Stimme gegen Menschenrechtsverletzungen erhoben, vielfach wird jedoch betont, der Bischof habe hunderten Menschen dabei geholfen, Haft und Tod zu entfliehen.</p>
<p>Papst Franziskus hat in einer Rede vor der Menge auf dem Petersplatz am 13. März die Richtung seines Pontifikats angedeutet.</p>
<p>„Und jetzt beginnen wir diesen Weg - Bischof und Volk -, den Weg der Kirche von Rom, die den Vorsitz in der Liebe führt gegenüber allen Kirchen; einen Weg der Brüderlichkeit, der Liebe, des gegenseitigen Vertrauens. Beten wir immer füreinander. Beten wir für die ganze Welt, damit ein großes Miteinander herrsche“, so der Aufruf des neuen Papstes.</p>
<p><b>Mehr zum Thema:</b></p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/nachrichten/news-management/a/ger/article/1725/oerk-generalsekretaer-gra.html" target="_self"><b>ÖRK-Generalsekretär gratuliert neuem Papst</b></a> (ÖRK-Pressemeldung vom 14. März 2013)</p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/wer-sind-wir/organisation-struktur/gemeinsame-gremien/mit-der-roemisch-katholischen-kirche.html" target="_self"><b>Weitere Informationen zur Zusammenarbeit zwischen ÖRK und Vatikan</b></a></p>]]></content:encoded>
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    <dc:creator>admin</dc:creator>
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    <dc:date>2013-03-14T23:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/oerk-generalsekretaer-gratuliert-neuem-papst">
    <title>ÖRK-Generalsekretär gratuliert neuem Papst</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/oerk-generalsekretaer-gratuliert-neuem-papst</link>
    <description>Der ÖRK-Generalsekretär übermittelte dem neuen Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, Papst Franziskus I., ökumenische Glückwünsche und bekräftigte, die Zusammenarbeit mit der römisch-katholischen Kirche fortsetzen zu wollen.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), übermittelte dem neuen Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, Papst Franziskus I., ökumenische Glückwünsche und bekräftigte, die Zusammenarbeit mit der römisch-katholischen Kirche fortsetzen zu wollen.</b></p>
<p>Tveit sagte, die Wahl von Papst Franziskus I. „ist ein Wendepunkt im Leben der römisch-katholischen Kirche, sie hat aber auch Auswirkungen auf das Leben von Mitgliedern anderer Kirchen und Anhängern anderer Religionen.“</p>
<p>Mit Blick auf die Wahl von Kardinal Jorge Bergoglio aus Argentinien zum ersten Papst aus dem globalen Süden erklärte Tveit, dass der ÖRK gemeinsam mit Franziskus I., „dessen einfacher Lebensstil sein Engagement für soziale Gerechtigkeit und seinen Einsatz für die Armen widerspiegelt“, seine Verpflichtung, nach Gerechtigkeit und Frieden zu streben, bekräftige.</p>
<p>„Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil in den 1960er Jahren führen die römisch-katholische Kirche und der Ökumenische Rat der Kirchen einen konstruktiven Dialog und arbeiten in vielen Fragen des Glaubens, des Zeugnisses und der fundamentalen Einheit des ganzen Leibes Christi zusammen“, so Tveit weiter.</p>
<p>„Wir haben erkannt, dass wir gemeinsam Pilger in der einen ökumenischen Bewegung sind; und wir sind besonders dankbar für die Art und Weise, wie die katholische Kirche im Hinblick auf sehr wichtige Anliegen wie Einheit, Ekklesiologie, Mission und interreligiöser Dialog mit uns zusammenarbeitet.“</p>
<p>„In enger Zusammenarbeit mit Papst Franziskus I. wollen wir diese in der Vergangenheit so sorgfältig entwickelte positive Beziehung mit der katholischen Kirche weiter ausbauen“, versicherte Tveit.</p>
<p>Die römisch-katholische Kirche ist keine Mitgliedskirche im ÖRK, aber durch die Gemeinsame Arbeitsgruppe konnte eine enge Zusammenarbeit entstehen. Delegierte und Beobachter nehmen an wichtigen Tagungen des jeweils anderen teil und in vom ÖRK verwalteten Gremien wie der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung und der Kommission für Weltmission und Evangelisation ist die römisch-katholische Kirche offiziell vertreten.</p>
<p>Kardinal Bergoglio, ehemaliger Erzbischof von Buenos Aires, wurde am Mittwoch, dem 13. März, während des Konklaves im Vatikan vom Kardinalskollegium zum Papst gewählt.</p>
<p>Führungspersonen von ÖRK-Mitgliedskirchen in Lateinamerika reagierten positiv auf die Wahl von Papst Franziskus I.</p>
<p>„Wir gratulieren Franziskus I., dem ersten Lateinamerikaner, der zum Papst gewählt wurde. Wir kennen die Arbeit Bergoglios in seiner Diözese in Buenos Aires und schätzen ihn sehr als einen Menschen, der eine besondere Sensibilität für soziale Probleme und für den ökumenischen Dialog hat“, erklärte Pastor Nilton Giese, Generalsekretär des Lateinamerikanischen Rates der Kirchen.</p>
<p>„Die Evangelische Kirche am La Plata, Argentinien, gratuliert den Gläubigen der römisch-katholischen Kirche zu der Wahl eines neuen Papstes, der erstmals in der Geschickte aus Lateinamerika stammt“, sagte Pastor Antonio Carlos Alfredo Duarte Voelker, Präsident der Evangelischen Kirche am La Plata. „Wir sind auch überzeugt, dass die vielen Jahre der pastoralen Erfahrung dem neuen Papst helfen werden, eine neue Vision für alle zu entwickeln, die unter Verfolgung oder Marginalisierung aller Art leiden.“</p>
<p>Tveit fügte hinzu: „Ein wichtiger Aspekt der ökumenischen Bewegung ist das Konzept der gegenseitigen Verantwortlichkeit. Wir im Ökumenischen Rat der Kirchen bieten Papst Franziskus I. und der ganzen römisch-katholischen Kirche in diesem Sinne unsere Zusammenarbeit an. Wir werden weiterhin in einer von Liebe und Anerkennung geprägten Beziehung mit unseren katholischen Schwestern und Brüdern zusammenwirken. So werden wir in Gnade und Hoffnung gemeinsam wachsen hin zu der wahren Einheit aller Gläubigen, für die Christus gebetet hat.“</p>
<p>„Heutzutage lebt die große Mehrheit der Christen im globalen Süden“, so Tveit. „Und die Ausbreitung des Christentums im Süden wird voraussichtlich weitergehen. Diese Verschiebung hat bereits große Auswirkungen auf das Weltchristentum. In diesem Kontext werden wir unseren Weg fortsetzen, zusammenarbeiten, unsere Beziehungen ausbauen und uns den wichtigen Bedürfnissen aller Menschen in der heutigen Welt widmen.“</p>
<p>„Lassen Sie uns diese Gelegenheit nutzen, um für und mit Papst Franziskus I. zu beten und zu bekräftigen, dass wir einander brauchen, um den Herausforderungen der Welt von heute zu begegnen“, schloss Tveit.</p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/dokumentation/documents/oerk-generalsekretaer/statements/election-of-266th-pontiff-of-the-roman-catholic-church.html" target="_self"><b>Erklärung des ÖRK-Generalsekretärs im Wortlaut</b></a></p>]]></content:encoded>
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    <dc:creator>admin</dc:creator>
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    <dc:date>2013-03-12T23:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/frauen-mit-behinderungen-wehren-sich-gegen-gewalt">
    <title>Frauen mit Behinderungen wehren sich gegen Gewalt</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/frauen-mit-behinderungen-wehren-sich-gegen-gewalt</link>
    <description>„Frauen mit Behinderungen werden oft aus der Gesellschaft ausgeschlossen und nicht mehr als Empfängerinnen der Gabe Gottes betrachtet“, erklärte Pfarrerin Micheline K. Kamba jüngst auf einer ÖRK-Konferenz. Es sei wichtig, dafür zu beten, dass in der besorgniserregenden Situation der Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen gehandelt werde. </description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>„</b><b>Frauen mit Behinderungen werden oft aus der Gesellschaft ausgeschlossen und nicht mehr als Empfängerinnen der Gabe Gottes betrachtet“, erklärte Pfarrerin Micheline K. Kamba jüngst auf einer Konferenz des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK). Es sei wichtig, dafür zu beten, dass in der besorgniserregenden Situation der Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen gehandelt werde.</b></p>
<p>Micheline Kamba, Mitglied des ÖRK-Zentralausschusses aus der Demokratischen Republik Kongo, lebt mit einer Behinderung und arbeitet als freiwillige Koordinatorin des ökumenischen Aktionsbündnisses von und für Menschen mit Behinderungen (EDAN) für das frankophone Afrika. EDAN ist ein Projekt des ÖRK.</p>
<p>Auf der EDAN-Konferenz, die vom 27. Februar bis 2. März in Johannesburg, Südafrika, stattfand, sprach Kamba über die Ausgrenzung von Frauen mit Behinderungen und ermutigte die Kirchen, sich proaktiver für den Schutz der Rechte dieser Frauen zu engagieren.</p>
<p>„Die meisten Frauen mit Behinderungen leben mit schweren psychischen Problemen. Für sie ist es schwierig, zu erkennen, dass Gott auf ihrer Seite steht. Sie glauben, sie seien verflucht und würden der Gesellschaft ‚Pech‘ bringen“, erläuterte Kamba.</p>
<p>„Vor dem Hintergrund der deutlichen Aussage des ÖRK für Frieden und Versöhnung muss dringend eine Lösung gefunden werden. Diese Aussage hebt hervor, dass ‚wahrer Friede‘ möglich ist, wenn Frauen, die in ihrem inneren Wesen erdrückt werden, ihre Daseinsberechtigung, den Sinn ihres Lebens finden können“, meinte Kamba.</p>
<p>Des Weiteren erzählte sie, die Erfahrungsberichte von Frauen mit Behinderungen auf der 9. ÖRK-Vollversammlung in Brasilien im Jahr 2006 und auf der Internationalen ökumenischen Friedenskonvokation in Jamaika im Jahr 2011 zeigten ihre Anfälligkeit für Missbrauch, Belästigung und Vergewaltigung.</p>
<p>„Aus diesem Grund wären Frieden, Versöhnung und Heilung möglich, wenn wir dank unseren Bemühungen ein positives Bild der überlebenden Frauen mit Behinderungen aufbauen könnten“, sagte sie.</p>
<p>„Diese Bemühungen müssen begleitet werden, indem die ökumenische Zusammenarbeit unter Frauen unterschiedlicher Herkunft gefördert wird. Eine solche Sensibilisierung kann die Frauen befähigen und ihnen helfen, sich gegen alle Arten von Missbrauch aufzulehnen“, schloss Kamba.</p>
<p>Die EDAN-Konferenz befasste sich mit dem Gebet „Gott des Lebens, weise uns den Weg zu Gerechtigkeit und Frieden“, dem Thema der anstehenden 10. ÖRK-Vollversammlung in Busan, Republik Korea, und berief sich dabei auf die Gedanken zu „Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen“.</p>
<p>An der Konferenz nahmen rund dreißig international angereiste Personen teil, darunter Frauen mit Behinderungen aus der Demokratischen Republik Kongo, aus Madagaskar, Burundi, Kenia, Südafrika, Togo und den USA.</p>
<p>Gastgeber der Veranstaltung war „The Haven“, eine An<a id="_GoBack" name="_GoBack"></a>laufstelle in Pietermaritzburg, Südafrika, die Schutz für Opfer von häuslicher Gewalt und Missbrauch bietet.</p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/nachrichten/news-management/a/ger/article/1725/churches-address-violence.html" target="_self"><b>Kirchen behandeln Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen</b></a> (ÖRK-Pressemitteilung vom 8. März 2013, auf Englisch)</p>
<p><b><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/programme/einheit-mission-evangelisation-und-spiritualitaet/gerechte-integrative-gemeinschaften/people-with-disabilities-edan.html" target="_self">Weitere Informationen zum ökumenischen Aktionsbündnis von und für Menschen mit Behinderungen</a></b><b><br /> <br /> <a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/programme/einheit-mission-evangelisation-und-spiritualitaet/gerechte-integrative-gemeinschaften.html" target="_self">ÖRK-Programm „Gerechte und integrative Gemeinschaften“</a></b></p>]]></content:encoded>
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    <dc:creator>admin</dc:creator>
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    <dc:date>2013-03-07T23:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/neue-oerk-mitgliedskirche-in-jordanien-und-im-heiligen-land">
    <title>Neue ÖRK-Mitgliedskirche in Jordanien und im Heiligen Land</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/neue-oerk-mitgliedskirche-in-jordanien-und-im-heiligen-land</link>
    <description>Der ÖRK-Exekutivausschuss hat auf seiner Tagung im Ökumenischen Institut in Bossey in der Nähe von Genf per Abstimmung der vollen Mitgliedschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELKJHL)  zugestimmt.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>Der Exekutivausschuss des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) hat auf seiner Tagung im Ökumenischen Institut in Bossey in der Nähe von Genf per Abstimmung beschlossen, der vollen Mitgliedschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELKJHL) im ÖRK zuzustimmen.</b></p>
<p>Mit der Entscheidung wurde ein zweijähriger Prozess abgeschlossen, im Rahmen dessen sowohl der Exekutivausschuss als auch der Zentralausschuss des ÖRK den Mitgliedschaftsantrag der ELKJHL prüften. In dieser Zeit fanden Besuche bei den Kirchen in Jerusalem und Gespräche mit anderen Mitgliedskirchen aus der Region statt.</p>
<p>„Die ELKJHL identifiziert sich stark mit der Tätigkeit des Ökumenischen Rates der Kirchen“, erklärte Bischof Dr. Munib A. Younan von der ELKJHL in einer kurzen Rede an den Exekutivausschuss nach der Abstimmung. Dabei wies er auf die Unterstützung seiner Kirche für das Zwischenkirchliche Zentrum in Jerusalem, für das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel und für das Ökumenische Forum für Israel/Palästina hin.</p>
<p>„Es ist uns eine Ehre, Gottes Wille durch die wichtige Arbeit des Ökumenischen Rats der Kirchen zu dienen“, sagte Younan. „Die ELKJHL unterstützt diese Arbeit [...] weil sie unseren Mitgliedern in Jerusalem, im Heiligen Land und in Jordanien zeigt, dass ihre christlichen Brüder und Schwestern auf der ganzen Welt ihnen beistehen und sie in Freud und Leid begleiten.“</p>
<p>Younan meinte zudem: „In diesem Zeitalter der Globalisierung reichen wir den Kirchen in der uns umgebenden Welt die Hand, um gemeinsam Werkzeuge des Friedens, Boten der Gerechtigkeit und Initiatoren von Dialog zu sein.“</p>
<p>„Die ELKJHL wurde durch die Begleitung, die uns dieses ökumenische Gremium gewährte, reichlich gesegnet und wir hoffen, dass wir einen Teil dieser Güte an Sie zurückgeben konnten“, erklärte er.</p>
<p>Die ELKJHL hat ihre Wurzeln in der Missionarstätigkeit im Heiligen Land im 19. Jahrhundert. Sie besteht aus Gemeinden in Amman, Jerusalem, Ramallah und der Region Bethlehem. Die neue Zahl der ÖRK-Mitgliedskirchen wird nach der 10. ÖRK-Vollversammlung, die vom 30. Oktober bis 8. November 2013 in Busan, Republik Korea, stattfindet, bekannt gegeben.</p>
<p><b><a href="http://www.elcjhl.org/" target="_blank">Website der ELCJHL</a></b> (auf Englisch)</p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/mitgliedskirchen/regionen/naher-osten/israel.html#c24230" target="_self"><b>ÖRK-Mitgliedskirchen in Palästina und Israel</b></a></p>
<p><a href="http://eappi.org/de/homepage.html" target="_blank">Website des Ökumenischen Begleitprogramms in Palästina und Israel</a></p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/en/programmes/public-witness-addressing-power-affirming-peace/churches-in-the-middle-east/pief/pief-home.html" target="_blank"><b>Website des Ökumenischen Forums für Israel/Palästina </b></a>(auf Englisch)</p>
<p><b>Fotos in hoher Auflösung auf Anfrage über </b><b><a href="http://photos.oikoumene.org/?c=3049" target="_blank"><i>photos.oikoumene.org</i></a></b></p>]]></content:encoded>
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    <dc:creator>admin</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-03-06T23:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/papst-benedikts-xvi-beitrag-zu-einheit-der-christen-gewuerdigt">
    <title>Papst Benedikts XVI. Beitrag zu Einheit der Christen gewürdigt</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/papst-benedikts-xvi-beitrag-zu-einheit-der-christen-gewuerdigt</link>
    <description>Der GeneralsekretÃ¤r des Ãkumenischen Rates der Kirchen (ÃRK), Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, brachte am 27. Februar seine âtiefe Dankbarkeitâ fÃ¼r den Dienst und das Zeugnis Papst Benedikts XVI. zum Ausdruck, der sein Amt als Oberhaupt der katholischen Kirche offiziell niederlegt. Papst Benedikt hatte seinen RÃ¼cktritt zum 28. Februar Anfang des Monats angekÃ¼ndigt.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[ <p><b>Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, brachte am 27. Februar seine „tiefe Dankbarkeit“ für den Dienst und das Zeugnis Papst Benedikts XVI. zum Ausdruck, der sein Amt als Oberhaupt der katholischen Kirche offiziell niederlegt. Papst Benedikt hatte seinen Rücktritt zum 28. Februar Anfang des Monats angekündigt.</b> &#13;</p>

<p>„Anlässlich Ihres Rücktritts vom Bischofsstuhl von Rom und dem Petrusdienst halten wir in der ökumenischen Bewegung inne und erinnern uns an Ihre vielen Beiträge zum Leben der Kirche und der Welt, und wünschen Ihnen bei der Fortsetzung Ihres Dienstes des Gebets und des Meditierens alles Gute“, schrieb Tveit in einem Brief an Papst Benedikt. &#13;</p>

<p>Tveit erinnerte an Papst Benedikts Engagement in der ÖRK-Kommission für Glauben und Kirchenverfassung 1971, als dieser noch Professor für katholische Theologie war und würdigte den Beitrag, den Benedikt für die Einheit der Christen geleistet habe. &#13;</p>

<p>„Wenn man Ihr ganzes Wirken in der Kirchen aus ökumenischer Perspektive betrachtet, ist der ÖRK sehr dankbar für Ihren Einsatz im Streben nach der Einheit der Christen als Vorbild für die Einheit der ganzen Menschheit“, heißt es weiter. &#13;</p>

<p>Tveit nennt auch Benedikts „Partnerschaft im Dienst“, von der der ÖRK profitiert habe. Er dankte dem Papst für seine Unterstützung der Vertreter der katholischen Kirche bei Veranstaltungen des ÖRK, der gemeinsamen Arbeitsgruppe der römisch-katholischen Kirche und des ÖRK, der ÖRK-Kommission für Glauben und Kirchenverfassung, der ÖRK-Kommission für Weltmission und Evangelisation sowie unabhängigen Initiativen wie dem Globalen Christlichen Forum. &#13;</p>

<p>Mit Blick auf seine Begegnungen mit Papst Benedikt XVI. 2010 in Rom sowie anlässlich des Internationalen Gebetstags für den Frieden in Assisi 2011 erklärte Tveit: „Unsere Gespräche haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir unsere ohnehin schon engen Beziehungen, die es Christinnen und Christen aus ganz unterschiedlichen Kontexten ermöglichen, gemeinsam zu beten, zu arbeiten und sich wieder der Einheit im Glauben zu widmen, noch weiter vertiefen.“<b><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/dokumentation/documents/oerk-generalsekretaer/messages-and-letters/letter-to-pope-benedict-xvi-on-his-resignation.html" target="_self"><br /><br />Lesen Sie den Brief des ÖRK-Generalsekretärs an Papst Benedikt XVI. im vollständigen Wortlaut</a> (in englischer Sprache)</b>&#13;</p>
<p> <a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/wer-sind-wir/organisation-struktur/gemeinsame-gremien/mit-der-roemisch-katholischen-kirche.html" target="_self"><br /><b>Weitere Informationen zur Zusammenarbeit von ÖRK und Vatikan</b></a></p>
     
     
  ]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>admin</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-02-27T23:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/registrierung-fuer-die-10-oerk-vollversammlung-eroeffnet">
    <title>Registrierung für 10. ÖRK-Vollversammlung eröffnet</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/registrierung-fuer-die-10-oerk-vollversammlung-eroeffnet</link>
    <description>Ab sofort kann man sich für die 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) vom 30. Oktober bis 8. November 2013 in Busan, Republik Korea, registrieren. Medien können zudem ihre Akkreditierung beantragen.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>Ab sofort kann man sich für die 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) vom 30. Oktober bis 8. November 2013 in Busan, Republik Korea, registrieren. Medien können zudem ihre Akkreditierung beantragen.</b></p>
<p>Die ÖRK-Vollversammlung ist die vielfältigste internationale Tagung von Christinnen und Christen weltweit. Sie tritt alle sieben bis acht Jahre zusammen, um die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte des ÖRK zu bestimmen, Führungspersonen zu wählen und im Namen der Kirchen weltweit gemeinsam und öffentlich Stellung zu beziehen.</p>
<p>Vertreterinnen und Vertreter fast aller 349 ÖRK-Mitgliedskirchen, darunter Mitglieder der orthodoxen, anglikanischen, evangelischen und der vereinigten Kirchen werden an der Tagung teilnehmen. Die römisch-katholische Kirche, die nicht im ÖRK Mitglied ist, wird ebenfalls vertreten sein.</p>
<p>Die Vollversammlung ist eine globale kirchliche Veranstaltung. Jeder, der sich für die Einheit der Christen und das gemeinsame Zeugnis der Kirche interessiert, ist willkommen.</p>
<p>Das Thema der 10. Vollversammlung, „Gott des Lebens, weise uns den Weg zu Gerechtigkeit und Frieden“, ist bedeutend für den Kontext eines geteilten Koreas. Außerdem thematisiert es die andauernde Gewalt und Armut auf der Welt, die Gesellschaften und Menschen spalten.</p>
<p>Die Vollversammlung findet im Bexco Exhibition and Convention Center in Busan statt.</p>
<p>Weitere Informationen über die ÖRK-Vollversammlung finden Sie auf der <a href="http://wcc2013.info/de?set_language=de" target="_blank"><b>Vollversammlungswebsite</b></a>. Für Medienakkreditierungen kontaktieren Sie bitte Linda Hanna von der ÖRK-Kommunikationsabteilung, per <a><b>E-Mail</b></a> oder telefonisch unter +41.79.507.6363.<a id="_GoBack" name="_GoBack"></a></p>
<p><a href="http://wcc2013.info/de/hintergrund/teilnehmen" target="_blank"><b><b>Download des Formulars z</b>ur Registrierung für die 10. ÖRK-Vollversammlung</b></a></p>
<p><a href="http://wcc2013.info/de/news-media/media-accreditation-form" target="_blank"><b>Download des Formulars zur Medien-Akkreditierung</b></a></p>
<p><a href="http://wcc2013.info/de?set_language=de" target="_blank">Offizielle Website der 10. ÖRK-Vollversammlung</a></p>]]></content:encoded>
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    <dc:creator>admin</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    
      <dc:subject>Busan, Republic of Korea, 2013, 30 October - 8 November, WCC 10th Assembly</dc:subject>
    
    <dc:date>2013-02-19T23:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/blitzaktion-fuer-frauenrechte-im-oekumenischen-zentrum-genf">
    <title>Blitzaktion für Frauenrechte im Ökumenischen Zentrum Genf</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/blitzaktion-fuer-frauenrechte-im-oekumenischen-zentrum-genf</link>
    <description>Eine blitzartige Aktion brach heute in der Cafeteria des Ökumenischen Zentrums in Genf, Schweiz aus. Unter den an ihren Mittagstischen sitzenden Menschen erhoben sich plötzlich um 12.30 Uhr überall Leute, verließen ihre Tische und begannen zu tanzen. </description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<p><b>Eine blitzartige Aktion brach heute in der Cafeteria des Ökumenischen Zentrums in Genf, Schweiz aus. Unter den an ihren Mittagstischen sitzenden Menschen erhoben sich plötzlich um 12.30 Uhr überall Leute, verließen ihre Tische und begannen zu tanzen. </b></p>
<p>Die etwa 20 an der Aktion Beteiligten, die an ihrer hellrosa- und violettfarbigen Bekleidung erkennbar waren, führten ihren Tanz zur Musik eines Songs aus, der die Gewalt gegen Frauen verurteilt.</p>
<p>Der von Tena Clark und Tim Heintz verfasste Text zum Song <i>Break the Chain</i> (Zerbrecht die Ketten) weist auf die skandalöse Tatsache hin, dass von den drei Milliarden Frauen und Mädchen auf unserer Erde rund eine Milliarde im Laufe ihres Lebens Opfer von Vergewaltigung oder sexuellen Übergriffen sein werden. Der Song endet mit einem leidenschaftlichen Aufruf, sich zu erheben und dieser Gewalttätigkeit ein Ende zu bereiten.</p>
<p>Ähnliche tänzerische Veranstaltungen finden heute in den verschiedensten Ländern von Australien bis zum Libanon statt. Sie sind Teil der <i>One Billion Rising</i>-Kampagne, die von V-Day, einer weltweiten Bewegung, ins Leben gerufen wurde. V-Day organisiert kreative Ereignisse, um die Öffentlichkeit mit Blick auf Gewalt gegen Frauen aufzurütteln und den Mut der Teilnehmenden an Protestaktionen gegen Gewalttätigkeiten zu stärken.</p>
<p>Die Blitzaktion im Ökumenischen Zentrum, in dem weltweite kirchliche, aber auch Nichtregierungs-Organisationen ihren Sitz haben, wurde von der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) ins Leben gerufen.</p>
<p>Dora Arce-Valentín, die für das Gendergerechtigkeitsprogramm der WGRK zuständige Referentin, erklärt, die Aktion sei in der Absicht inszeniert worden, die Aufmerksamkeit des Publikums auf die dringende Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Männern und Frauen zu ziehen, um Verhaltensweisen zu ändern, die Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch und Übergriffe gegen Frauen und Mädchen zur Folge haben.</p>
<p>„Die Auslösung einer Blitzaktion in der Cafeteria sorgt für Aufregung und erweckt Aufmerksamkeit,” sagt die Pastorin aus Kuba. „Es ist eine exemplarische Vorgehensweise zur Bewusstseinsförderung angesichts einer dringenden und dramatischen Situation.”</p>
<p>Blitzaktionen oder „Flash mobs” brechen ohne Vorwarnung an öffentlichen Orten aus. Die Ausführenden treten völlig unerwartet aus der Menschenmenge hervor, singen oder tanzen, um nach beendeter Aufführung ebenso schnell wieder in der anonymen Menge zu verschwinden, aus der sie aufgetaucht waren.</p>
<p>Aiko Sumichan, eine junge Praktikantin aus Indonesien, gewann Teilnehmende für diese Tanzaktion unter dem Personal von Organisationen wie dem Christlichen Verband junger Frauen (<i>World YWCA</i>), dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), dem Lutherischen Weltbund, COHRED sowie dem Christlichen Studentenweltbund (WCSF).</p>
<p>„Die Übernahme der Cafeteria, indem wir sie mit Protestgesang und einem kraftvollen Auftritt ausfüllten, ist eine bemerkenswerte Weise, um unserer Bewegung zur Überwindung von Gewalt neue Energie zu geben,” sagt Sumichan. „Hinzukommt, dass wir große Freude an der Ausführung hatten. Die Angestellten sagten mir, so etwas hätten sie hier noch nie erlebt.”</p>
<p>Der ÖRK arbeitet regelmäßig mit anderen ökumenischen Organisationen zusammen für ein Ende der Gewalt gegen Frauen. Während der Fastenzeit 2010 hat der ÖRK zum Beispiel zusammen mit dem WSCF und dem <i>World YWCA</i> eine Serie von Bibelarbeiten unter dem Titel <i>Cries of Anguish, Stories of Hope</i> veröffentlicht, die auf der Website <a href="http://women.overcomingviolence.org" target="_blank">http://women.overcomingviolence.org</a> zur Verfügung stehen.</p>
<p>Dieses Jahr werden ÖRK und WSCF bei der 57. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission gemeinsam das Buch <i>When Pastors Prey</i> vorstellen, eine Gemeinschaftspublikation zum Thema des sexuellen Missbrauchs von Frauen durch Geistliche im kirchlichen Kontext.</p>
<p>“Der ÖRK hat Gewalt gegen Frauen immer als Sünde verurteilt, die nicht länger hingenommen werden darf. Der gemeinsame kreative Tanzstreik heute in der ökumenischen  Cafeteria als Teil der weltweiten Kampagne war ein Highlight unserer gemeinsamen Arbeit gegen die Entmenschlichung und Kommodifizierung des weiblichen Körpers!” sagt Dr. Fulata Lusungu Moyo, ÖRK-Programmbeauftragte für Frauen in Kirche und Gesellschaft.</p>
<p>“Beim nächsten Mal hoffen wir, dass sich uns auch mehr Brüder anschließen können,” fügte sie hinzu. “Lasst uns gemeinsam die Ketten der Ungerechtigkeit durchbrechen! In Anlehnung an die 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen, auf die wir uns zubewegen, beten wir gemeinsam: Gott des Lebens, weise uns den Weg zu Gerechtigkeit und Frieden.”</p>
<p><b><i>Dieser Text basiert auf einer Pressemeldung der </i></b><a href="http://www.wcrc.ch/sites/default/files/FlashG.pdf" target="_blank"><b><i>WGRK</i></b></a><b><i>.</i></b></p>
<p><a href="http://www.onebillionrising.org" target="_blank"><b>Website der <i>One Billion Rising</i>-Kampagne</b></a><b> (in englischer Sprache)</b></p>
<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/programme/der-oerk-und-die-oekumenische-bewegung-im-21-jahrhundert/frauen-in-kirche-und-gesellschaft.html" target="_self"><b>ÖRK-Programm für Frauen in Kirche und Gesellschaft</b></a></p>]]></content:encoded>
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    <dc:creator>admin</dc:creator>
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    <dc:date>2013-02-13T23:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/oerk-bringt-respekt-fuer-papst-benedikt-zum-ausdruck">
    <title>ÖRK bringt Respekt für Papst Benedikt zum Ausdruck</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/oerk-bringt-respekt-fuer-papst-benedikt-zum-ausdruck</link>
    <description>Nach dem angekÃ¼ndigten RÃ¼cktritt von Papst Benedikt XVI drÃ¼ckt der GeneralsekretÃ¤r des Ãkumenischen Rates der Kirchen, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, seinen Respekt und seine Dankbarkeit aus.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[ <p><b>Nach dem angekündigten Rücktritt von Papst Benedikt XVI drückt der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, seinen Respekt und seine Dankbarkeit aus.</b> &#13;</p>

<p>„Wir müssen die Entscheidung seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI, zurückzutreten, respektieren“, sagte Tveit am Montag Morgen in New York, wo er das ÖRK-Verbindungsbüro bei den Vereinten Nationen besucht. „Ich habe mit großem Respekt beobachtet, wir er die Verantwortung und die Last seines Amtes in seinem fortgeschrittenen Alter in einer Zeit getragen hat, die von der Kirche viel abverlangt hat.“ &#13;</p>

<p>„Ich möchte meiner Wertschätzung für seine Liebe und sein Engagement für die Kirche und die ökumenische Bewegung Ausdruck verleihen.“ &#13;</p>

<p>„Lassen Sie uns Gott bitten, ihn in dieser Zeit und Phase seines Lebens zu segnen. Und möge Gott die römisch-katholische Kirche in dieser wichtigen Zeit des Übergangs führen und segnen.“&#13;</p>

<p>„Papst Benedikt kennt den ÖRK gut“, erklärte Tveit Bezug nehmend auf die späten 1960er und frühen 1970er Jahre als Papst Benedikt Theologieprofessor an der Universität Tübingen, Deutschland, und Mitglied der ÖRK-Kommission für Glauben und Kirchenverfassung war. &#13;</p>

<p>Papst Benedikt gab seine Entscheidung bei einem Treffen mit Kardinälen im Vatikan am Montag, dem 11. Februar, bekannt. Als Grund für seinen Rücktritt Ende Februar wurde sein sich immer weiter verschlechternder Gesundheitszustand genannt. &#13;</p>

<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/wer-sind-wir/organisation-struktur/gemeinsame-gremien/mit-der-roemisch-katholischen-kirche.html" target="_self"><b>Weitere Informationen zur Zusammenarbeit von ÖRK und Vatikan</b></a></p>
     
     
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    <dc:creator>admin</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-02-11T23:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/kirchen-feiern-gebetswoche-fuer-die-einheit-der-christen">
    <title>Kirchen feiern Gebetswoche für die Einheit der Christen</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/kirchen-feiern-gebetswoche-fuer-die-einheit-der-christen</link>
    <description>Christinnen und Christen in aller Welt, die diese Woche die Gebetswoche fÃ¼r die Einheit der Christen begehen, setzen sich mit den Erfahrungen auseinander, die die indischen Kirchen mit der Uneinigkeit angesichts der Kastendiskriminierung machen. Die diesjÃ¤hrige Gebetswoche stellt den Aspekt der Gerechtigkeit in den Mittelpunkt, die integraler Bestandteil der Einheit ist, nach der wir streben.</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[ <p><b>Christinnen und Christen in aller Welt, die diese Woche die Gebetswoche für die Einheit der Christen begehen, setzen sich mit den Erfahrungen auseinander, die die indischen Kirchen mit der Uneinigkeit angesichts der Kastendiskriminierung machen. Die diesjährige Gebetswoche stellt den Aspekt der Gerechtigkeit in den Mittelpunkt, die integraler Bestandteil der Einheit ist, nach der wir streben.</b>&#13;</p>

<p>Erarbeitet hat die Materialen für die diesjährige Gebetswoche mit dem Thema „Mit Gott gehen“ (Micha 6,6-8) eine ökumenische Gruppe, die sich auf Einladung der indischen Christlichen Studierendenbewegung (Student Christian Movement, SCM) formierte.&#13;</p>

<p>Die Gebetswoche wird traditionell vom 18. bis 25. Januar (nördl. Hemisphäre) bzw. zu Pfingsten (südl. Hemisphäre) begangen.&#13;</p>

<p>Seit 1968 werden die liturgischen und biblischen Materialen für die jährliche Gebetswoche gemeinsam vorgelegt von der Kommission des ÖRK für Glauben und Kirchenverfassung sowie, seitens der römisch-katholischen Kirche, vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen.&#13;</p>

<p>„Die Suche nach der sichtbaren Einheit der Christen kann nicht getrennt werden vom Abbau des Kastenwesens und vom Aufbau der Beteiligung der Ärmsten an der Einheit“, betont die Einführung zur Gebetswoche für die Einheit der Christen 2013.&#13;</p>

<p>Dazu erläutert der unlängst berufene Programmreferent des ÖRK für interreligiösen Dialog und interreligiöse Zusammenarbeit, P. Dr. Peniel Rajkumar (Indien): „Das Thema der diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen stellt uns die Aufgabe, die christliche Nachfolge neu zu betrachten im Sinne eines ‚Sich-prägen-Lassens von Gottes Gegenwart‘ bei den unerwartetsten Akteurinnen, Akteuren und in den überraschendsten Aspekten menschlichen Lebens und im Sinne des Folgeleistens, wo Gott selbst wirkt.“&#13;</p>

<p>Vor seinem Wechsel zum ÖRK war Rajkumar an der Erarbeitung der Textentwürfe für die Gebetswoche beteiligt.&#13;</p>

<p>„Das Thema hat das Potenzial, Kirchen in der Feier der christlichen Einheit zusammenzuführen, dabei die Idee dieser Einheit zu erweitern um den Gedanken der radikalen Gastfreundschaft Gottes und sie entsprechend im Blickwinkel von Recht, Güte, Treue und Ehrfurcht neu zu definieren in Richtung prophetischer Solidarität“, so Rajkumar weiter.&#13;</p>

<p>„Das Thema ‚Mit Gott gehen‘ stellt uns als Christinnen und Christen wie als Kirchen weltweit vor die Herausforderung, dem ‚Gott des Lebens‘ nachzufolgen auf den Wegen der Gerechtigkeit und des Friedens, indem wir uns auf die Sache des Rechts verpflichten, Güte und Treue weitergeben und Ehrfurcht einüben.“&#13;</p>
<h3><br />Weltweite Veranstaltungen zur Gebetswoche<br /><br /></h3>
<p>Prediger beim Gottesdienst anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen am 21. Januar im Ökumenischen Zentrum in Genf (Schweiz) war Kanonikus John Gibaut, Direktor des ÖRK für Glauben und Kirchenverfassung.&#13;</p>

<p>Durch die Gebetswochenmaterialien machten junge Christen und Christinnen der indischen SCM deutlich, „wo der Mangel an christlicher Einheit im heutigen Indien am meisten schmerzt – beim Kastenwesen. Die Diskriminierung durch Kasten ist ein Thema, das die indischen Kirchen wie auch Kirchenmitglieder untereinander trennt.“&#13;</p>

<p>Die indischen Studierenden hätten, so Gibaut, „die Kastendiskriminierung nicht nur als theologische, sondern auch als ekklesiologische Frage“ benannt. „Denn innerhalb der christlichen Gemeinde widerspricht sie der biblischen Vision vom Kirchesein und dem Einssein miteinander in Christus, wie es Paulus den Galatern verkündet.“&#13;</p>

<p>Der Kirchenrat der britischen Inseln, „Churches Together in Britain and Ireland“ (CTBI), betont bei der diesjährigen Gebetswoche im Blick auf das Thema, die Kirchen seien aufgerufen, „wo in der Welt gerechtes Handeln erforderlich ist, ihrer Pflicht nachzukommen.“ Gemeinsam mit der Hilfsorganisation Christian Aid wird der Bezug hergestellt zum weltweiten Engagement dieser Organisation gegen Armut und für Gerechtigkeit.&#13;</p>

<p>Den Text aus dem Buch Micha, aus dem das Thema der Gebetswoche für die Einheit der Christen entnommen ist, hat auch die Europäische Evangelische Allianz in den Materialien für die eigene Gebetswoche (13.-20. Januar) aufgegriffen, die unter dem Motto „Unterwegs mit Gott“ steht. Zahlreiche evangelikale Kirchen in Europa haben auf dieser Grundlage je eigene Bibelstellen ausgewählt und Betrachtungen, Gottesdienste und Gebete erarbeitet.&#13;</p>

<p>In manchen Ländern, etwa den Niederlanden, behandeln die Kirchen seit einigen Jahren beide Gebetswochen als thematische Einheit. So können Christinnen und Christen aus ganz unterschiedlichen Kirchen immer zu Jahresbeginn gemeinsam für die Einheit beten. Das diesjährige Thema stellt das in Ehrfurcht mit Gott Unterwegssein und unsere Antwort auf den Ruf zur Gerechtigkeit in den Mittelpunkt. Besonders begrüßt haben es Kirchen und Gläubige, die sich in der weltweiten Micha-Initiative engagieren.&#13;</p>

<p>Ein weiteres Beispiel sind die Veranstaltungen zur Gebetswoche in Südamerika, die das evangelische Jugendnetzwerk gemeinsam mit verschiedenen Kirchen vor Ort durchführt. Ein Festgottesdienst in der katholischen Kirche San Antonio de Padua in Lima etwa wird ausgerichtet von der peruanischen Bischofskonferenz, den Kirchenverbänden Concilio Nacional Evangélico del Perú und Unión de Iglesias Cristianas Evangélicas del Perú, der peruanischen Bibelgesellschaft, dem Christlichen Verein Junger Männer und anderen christlichen Organisationen. Der Gottesdienst wird sein Hauptaugenmerk auf die peruanische Jugend und ihre Anstrengungen für die christliche Einheit richten.&#13;</p>

<p>Die Kirchen in Jerusalem bieten im Verlauf der Gebetswoche ebenfalls verschiedene ökumenische Veranstaltungen an. Ein solcher Gottesdienst fand in St George the Martyr, der anglikanischen Kathedrale von Jerusalem, statt. Der Gottesdienst, dem der anglikanische Bischof Suheil Dawani vorstand, hatte das Thema „Mit Gott gehen – Miteinander im Gespräch sein“ und behandelte die Emmauserzählung in Lukas 24.&#13;</p>

<p><b><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/programme/einheit-mission-evangelisation-und-spiritualitaet/spiritualitaet-und-gottesdienst/gebetswoche-fuer-die-einheit-der-christen.html" target="_self">Weitere Informationen zur Gebetswoche für die Einheit der Christen</a></b>&#13;</p>

<p><b><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/wer-sind-wir/organisation-struktur/beratende-gremien/glauben-kirchenverfassung.html" target="_self">Kommission des ÖRK für Glauben und Kirchenverfassung</a></b>&#13;</p>

<p><b><a href="http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/chrstuni/index.htm" target="_blank">Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen</a></b>&#13;</p>

<p><b><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/mitgliedskirchen/regionen/asien/indien.html" target="_self">ÖRK-Mitgliedskirchen in Indien</a></b></p>
     
     
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    <dc:creator>admin</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2013-01-24T23:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/bank-friert-gelder-fuer-clai-vollversammlung-ein">
    <title>Bank friert Gelder für CLAI-Vollversammlung ein</title>
    <link>http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/bank-friert-gelder-fuer-clai-vollversammlung-ein</link>
    <description>[Gemeinsame Pressemitteilung mit der Lateinamerikanisch-Karibischen Kommunikationsagentur ALC]</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[ <p><i>[Gemeinsame Pressemitteilung mit der Lateinamerikanisch-Karibischen Kommunikationsagentur ALC] </i>&#13;</p>

<p><b>Aufgrund der Wirtschaftsblockade der USA gegen Kuba musste die 6. Vollversammlung des Lateinamerikanischen Rates der Kirchen (CLAI), die vom 19. bis 24. Februar 2013 in Havanna, Kuba, stattfinden sollte, verschoben werden. </b>&#13;</p>

<p>Die amerikanische Zweigstelle der ecuadorianischen Bank Pichincha in Miami hat eine von der CLAI-Hauptgeschäftsstelle in Quito, Ecuador, getätigte Einzahlung von 101.000 US-Dollar eingefroren. Das Geld sollte nach Kuba überwiesen werden, um die Kosten für Unterkunft und Verpflegung der 400 Delegierten und anderen Teilnehmenden an der Tagung in Kuba abzudecken. &#13;</p>

<p>„Das ist für die Mitgliedskirchen des CLAI und den gesamten Ökumenischen Rat der Kirchen sehr enttäuschend“, sagte Pastor Olav Fykse Tveit am Donnerstag als er erfahren hatte, dass der CLAI seine Vollversammlung verschoben hat. &#13;</p>

<p>Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ist eine Gemeinschaft von 349 Kirchen aus 120 Ländern weltweit und vertritt damit rund 550 Millionen Christen. Viele der CLAI-Mitgliedskirchen sind auch Mitglied im ÖRK. &#13;</p>

<p>„Es ist einfach nicht hinnehmbar, dass die US-amerikanische Regierung durch die Regulierungen des amerikanischen Bankensystems einer wichtigen christlichen Organisation solche Hindernisse in den Weg legt und sie daran hindert, zu einer Tagung zusammenzukommen, egal ob in Kuba oder anderswo“, erklärte Tveit. &#13;</p>

<p>„Die USA müssen die Religionsfreiheit aufrechterhalten und sie haben sich hierzu auch wiederholt verpflichtet. Dies ist ein Beispiel, wie die US-amerikanische Regierung ganz einfach dazu hätte beitragen können, eine peinlich Situation zu verhindern, aber leider versagt hat.“ &#13;</p>

<p>„Und es wird auch deutlich, wie realitätsfremd die seit Jahrzehnten andauernde Wirtschaftsblockade Kubas in der heutigen Welt ist, ganz besonders in den Glaubensgemeinschaften, und dass sie um der Gerechtigkeit und des Friedens willen beendet werden sollte“, so Tveit. &#13;</p>

<p>Das Einfrieren der Gelder wurde am Donnerstag, dem 27. November, auf einer Pressekonferenz in Havanna bekannt gegeben, auf der der Präsident des lateinamerikanischen Kirchenrates, der anglikanische Bischof Julio Murray aus Panama, betonte, dass die Maßnahmen gegen US-amerikanisches Bundesrecht und die Bestimmungen des US-Finanzministeriums verstößen, die die Auszahlung und den Transfer von Geldern für religiöse Zwecke erlaubten.&#13;</p>

<p>Das zurückgehaltene Geld, erinnerte Murray, gehöre den Kirchen und religiösen Institutionen in Lateinamerika und der Karibik und sei für eine Evangelisierungs-Konferenz bestimmt. &#13;</p>

<p>Der Präsident des Kubanischen Kirchenrates, Pastor Joel Ortega Dopico, beklagte, dass die USA, die sich selbst als Vorbild mit Blick auf die Religionsfreiheit sehen, eine Politik betreibe, die „ethisch nicht hinnehmbar“ sei. &#13;</p>

<p>Verschiedene Stimmen der ökumenischen Bewegung haben ihre Solidarität mit dem CLAI bekundet. In einer offiziellen Erklärung vom 3. Dezember erklärte der Bund der evangelischen Kirchen in Argentinien (FAIE), die Blockade der Gelder für die Vollversammlung „nimmt den Kirchen in Lateinamerika und der Karibik die Möglichkeit, frei und ökumenischen zu entscheiden, wo und wann sie eine Veranstaltung organisieren wollen“. &#13;</p>

<p>Am 11. Dezember sandte der Generalsekretär des CLAI, Pastor Nilton Giese, einen Brief an die Mitglieder und Partnerorganisationen des CLAI, in dem er die Entscheidung des Leitungsgremiums, die Veranstaltung zu verschieben, offiziell bekannt gab. Die 6. Vollversammlung soll nun im kommenden Mai stattfinden und Havanna soll als Veranstaltungsort beibehalten werden. &#13;</p>

<p>Die Vollversammlung des CLAI tagt im Schnitt alle sechs Jahre, an ihr nehmen Delegierte von 188 Kirchen und kirchlichen Organisationen aus 20 Ländern der Region teil. &#13;</p>

<p><a href="http://www.claiweb.org/" target="_blank">Website des Lateinamerikanischen Rates der Kirchen (CLAI)</a> (in spanischer Sprache)&#13;</p>

<p><a href="http://www.oikoumene.org/de/press-centre/news/de/mitgliedskirchen/regionen/karibik/kuba.html" target="_self">ÖRK-Mitgliedskirchen in Kuba</a>&#13;</p>

     
     
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    <dc:date>2012-12-18T23:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
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