Regionaltagung Afrika / Nahost / Europa des ÖRK-Migrationsnetzwerks
Beirut, Libanon„Migration und die kirchliche Landschaft: Wer ist mein Nächster?“ lautet das Thema einer Regionalkonferenz, die das Globale ökumenische Netzwerk für Migrationsfragen des ÖRK vom 5. bis 7. Dezember in Beirut (Libanon) abhalten wird.
Die Tagung wird die zweite von drei Regionalkonferenzen sein, die das Netzwerk als Antwort auf den „arabischen Frühling“ und dem damit einhergegangenen Anstieg von Vertreibung und Fremdenhass organisiert. An diesen Regionaltagungen nehmen Vertreter/innen christlicher Migrantengemeinschaften, von Kirchen und kirchlichen Organisationen teil, die mit Migranten/innen in den Entsende- und Aufnahmeländern zusammenarbeiten.
Während der Schwerpunkt der Tagung in Beirut auf Afrika, dem Nahen Osten und Europa liegen wird, beschäftigte sich die erste Konferenz im Juli mit Asien und den Golfstaaten und die dritte, die Anfang 2012 in Australien stattfinden wird, wird dem Pazifischen Raum, Kanada und Lateinamerika gewidmet sein.
Rund 30 Teilnehmende aus Afrika, Europa und dem Nahen Osten werden nach Beirut kommen, um die Suche nach authentischeren Ausdrucksformen christlicher Einheit und christlichen Zeugnisses angesichts von Migration und Vertreibung in der heutigen Welt fortzusetzen. Die Veranstaltung wird in Partnerschaft mit der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz, der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa und dem Rat der Kirchen im Mittleren Osten organisiert, der die Tagung in der „Near East School of Theology“ ausrichten wird.
Fünfzehn der Konferenzteilnehmenden werden vom 8. bis 9. Dezember in Beirut bleiben, um an der ersten von drei Tagungen einer Arbeitsgruppe teilzunehmen, die mit der Vorbereitung einer theologischen Erklärung zur Migration für die 10. ÖRK-Vollversammlung (Busan/Korea, 2013) beauftragt worden ist. Der Arbeitsgruppe gehören Mitglieder der ÖRK-Kommissionen für Glauben und Kirchenverfassung und Weltmission und Evangelisation sowie Vertreter/innen regionaler ökumenischer Organisationen, indigener Völker und afrikanische Theologinnen an.
Weitere Informationen über das Globale ökumenische Netzwerk für Migrationsfragen


