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14.02.08 17:39

Tischgespräche

 

Mitglieder des Zentralausschusses aus der ganzen Welt debattieren mit ihren Tischnachbarn.

Ein angeregtes Raunen ist derzeit oft in der Versammlungshalle im Ökumenischen Zentrum in Genf zu hören, wo diese Woche der ÖRK-Zentralausschuss tagt. Wenn die Ausschussmitglieder sich mit ihren Tischnachbarn unterhalten, tun sie das diesmal mit dem ausdrücklichen Einverständnis des Vorsitzenden.  Zur neuen Methode der Entscheidungsfindung im Konsensus gehören nämlich  Kleingruppendiskussionen, die den Debattenbeiträgen am Mikrophon vorausgehen.


Pfarrer Gregor Henderson von der Unionskirche in Australien, der die Orientierungssitzung am Mittwoch Morgen moderierte, lud die Mitglieder auch ein die Gelegenheit zu nutzen, einander besser kennen zu lernen: "Zum Zentralausschuss zu gehören heißt auch, unsere Freundschaft zu vertiefen," sagte Henderson, denn so lerne man sich auch besser kennen und stärke das gegenseitige Vertrauen.

Am ersten Tag sollten die Tischgruppen ihre Erfahrungen und Hoffnungen diskutieren, die sie zu diesem Treffen mitbringen, und je eine gute neue Erfahrung aus ihren jeweiligen Kirchen erzählen. Bei den folgenden Plenarsitzungen hatten die Kleingruppen wiederum Gelegenheit, die Anliegen und Stellungnahmen zu besprechen, die die Podiumssprecher präsentierten.