Türkische Kommunalpolitiker besuchen syrisches Kloster

Erzbischof Mor Eustathius Matta Roham mit dem Gouverneur von Urfa.

Der Erzbischof zeigt den Besuchern eine Bibel in aramäischer Sprache.
Am 28. Februar stattete eine Abordnung der Stadt Urfa (historisch: Edessa) dem Marien-Kloster in Tel-Wardiat, Hassake, Syrien, einen offiziellen Besuch ab. Delegationsleiter war der wali (Gouverneur) der türkischen Stadt und dieser Besuch zeugte von der Präsenz und dem Zeugnis syrisch-orthodoxer Christen in der Türkei.
Der Erzbischof des Syrisch-Orthodoxen Patriarchats von Antiochien und dem gesamten Morgenland, Metropolit von Dschasirah und Euphrat Mor Eustathius Matta Roham, begrüßte den wali und den Gouverneur von Hassake in dem relativ neuen Kloster, dessen Bau er beaufsichtigt hatte und das 2000 geweiht worden war.
Der Erzbischof berichtete, dass inzwischen auch Christen aus dem Irak nach Hassake kommen und im Kloster Zuflucht finden.
Während des Besuchs unterhielten sich der Erbischof und seine Besucher angeregt über die syrisch-aramäische Geschichte von Urfa. Die Stadt ÿanlÿurfa, häufig einfach nur Urfa genannt, liegt im Südosten der Türkei. Ihre Geschichte reicht 9000 Jahre zurück, angeblich wurde sie von Jesus selbst gesegnet. Sie war in zahlreichen Zivilisationen eine mächtige Stadt.
Das Syrisch-Orthodoxe Patriarchat von Antiochien und dem gesamten Morgenland ist eine der beiden ÖRK-Mitgliedskirchen in Syrien; die zweite ist das Griechisch-Orthodoxe Patriarchat von Antiochien und dem gesamten Morgenland.


