Navigation
Content
Suchen

Afrikanische Kirchen rufen zu Gebet und Fasten für Simbabwe auf

20.01.09

Die Gesamtafrikanische Kirchenkonferenz (AACC) hat Christen und Christinnen in Afrika und weltweit aufgerufen, am Sonntag, dem 25. Januar, einen Gebets- und Fastentag für Simbabwe einzuhalten.

 

In einem Schreiben vom 15. Januar an alle AACC-Mitgliedskirchen und ökumenischen Partner schrieb AACC-Generalsekretär Pfarrer Dr. André Karamaga: "Wir rufen dazu auf, unseren Schwestern und Brüdern in Simbabwe", die unter der sich ausweitenden Cholera-Epidemie, unter Nahrungsmittelknappheit und fortgesetzter politischer Gewalt und Einschüchterung leiden, "mit Gebet und Fasten, Worten und Taten, Kontemplation und Handeln beizustehen".

 

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pfarrer Dr. Samuel Kobia, hat sich dem Aufruf angeschlossen und lädt die ÖRK-Mitgliedskirchen seinerseits ein, den Gebetstag für Simbabwe einzuhalten: "Wie wir es bereits in der Vergangenheit getan haben, möchten wir auch heute Christinnen und Christen auf der ganzen Welt einladen, Simbabwe und seiner Bevölkerung in der bestehenden humanitären, Legitimations- und Regierungskrise mit ihren Gebeten beizustehen", sagte Kobia.

 

Zu denen, die die Christen zum Fasten aus Solidarität mit der Bevölkerung von Simbabwe aufgerufen haben, gehört auch Nobelpreisträger Desmond Tutu, der frühere anglikanische Erzbischof von Kapstadt. Tutu erklärte am 11. Januar gegenüber dem südafrikanischen Rundfunksender Radio 702, er würde jetzt einmal in der Woche fasten, um auf das Schicksal Simbabwes unter der Herrschaft Robert Mugabes aufmerksam zu machen.

 

Voller Wortlaut des AACC-Schreibens (auf Englisch)

 

ÖRK-Mitgliedskirchen in Simbabwe (auf Englisch)