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14.12.07 10:38

Stoppt "unersättlichen Konsum" der Wenigen und konzentriert euch auf die Probleme der Vielen, fordern ökumenische Klimaschützer

 

Die internationale Klimapolitik muss den Ärmsten und Schwächsten Priorität einräumen, wie z.B. diesen Flutopfern in Bangladesch, erklärt die ökumenische Delegation in Bali. Foto: Arne Grieg Riisnæs/NCA-ACT International.

 

Die Gesellschaften müssen darauf verzichten, "unaufhörliches Wachstum und endlose Güterproduktion zu fördern" und einem "scheinbar unersättlichen" Konsum entgegenwirken, fordert eine Erklärung, die der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) heute vor dem Plenum der hochrangigen Regierungsvertreter und -vertreterinnen auf dem UN-Klimagipfel in Bali, Indonesien, vorlegt. "Die Ärmeren sind die Leidtragenden der unverantwortlichen Verschwendung von Ressourcen und Energien und des übermäßigen Konsums der Reicheren", heißt es in der Erklärung. Deshalb seien Maßnahmen erforderlich, die darauf abzielen, "die Probleme der großen Mehrheit der heutigen Weltbevölkerung zu lösen".

 

 

Der volle Wortlaut (auf Englisch) der Erklärung "Bis hierher und nicht weiter: Handelt schnell und handelt jetzt!"

 

Mehr Informationen über die ökumenische Delegation in Bali

 

ÖRK-Kampagne zum Klimawandel

 

Website der UN-Klimakonferenz in Bali