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ÖRK fordert Freilassung von Vertreter der Ökumene in Sri Lanka

23.04.09

Santha Fernando (links) mit Rayappu Joseph, dem römisch-katholischen Bischof von Mannar, und Mitgliedern einer ÖRK-Delegation, 2007. Foto: Anto Akkara/ÖRK

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfarrer Dr. Samuel Kobia, hat die srilankische Regierung eindringlich gebeten, für die unverzügliche Freilassung des ökumenischen Verantwortlichen Santha Fernando zu sorgen, der sich seit fast einem Monat in Haft befindet.

 

In einem Schreiben vom 21. April an Präsident Mahinda Rajapaksa hat Kobia seine "tiefe Besorgnis" darüber zum Ausdruck gebracht, dass "bisher kein spezifischer Grund für die Festnahme und Inhaftierung von Herrn Fernando angegeben wurde". Fernando, der "als asiatische ökumenische Führungspersönlichkeit großes Ansehen genießt und für seine Integrität und sein entschlossenes Engagement für Gerechtigkeit und Frieden geschätzt wird, ist nach wie vor ein Opfer rechtswidriger Verhaftung und Inhaftnahme".

 

Fernando ist Geschäftsführer der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden des Nationalen Christenrats von Sri Lanka (NCCSL). Er wurde am 27. März 2009 am Internationalen Flughafen von Colombo von Beamten der Anti-Terror-Abteilung der srilankischen Polizei verhaftet.

 

Kobia weist in seinem Schreiben darauf hin, dass "die Umstände der Festnahme und Inhaftierung von Herrn Fernando nicht dem gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren entsprachen. Da die Gründe für seine Festnahme nicht bewiesen sind, besteht hiermit eine Verletzung der von der srilankischen Verfassung garantierten Grundrechte" wie auch der international anerkannten Menschenrechte.

 

Vollständiger Wortlaut des Schreibens (auf Englisch)

 

Ökumenische Erklärung zur humanitären Lage in Sri Lanka:

 

ÖRK-Mitgliedskirchen in Sri Lanka

 

Artikel von ACT International zum Thema (auf Englisch)

 

Nationaler Christenrat von Sri Lanka (auf Englisch)