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26.10.05 16:49

November 2005

 

> Afrikanische Kirchenführer besuchen Israel & Palästina

> Konsultation des Ökumenischen Wasser-Netzwerkes

> Interreligiöse Wochenende zum Thema "Keiner glaubt für sich allein"

> Solidaritätsbesuch von Frauen bei Frauen in Pakistan

> Die römisch-katholische Kirche und der ÖRK: 40 Jahre der Zusammenarbeit

> Konsultation über Terrorismus, Menschenrechte und Terrorismusbekämpfung

> Samuel Kobia unterstützt Brot für die Welt

> Europäische Jugendliche sowie asiatische, deutsche, baltische und skandinavische Kirchen bereiten sich auf die ÖRK-Vollversammlung vor

> Afrikanische Kirchenführer besuchen Israel & Palästina

> 5.-12. November, Jerusalem, Israel

Eine hochrangige Delegation mit Vertretern der Gesamtafrikanischen Kirchenkonferenz (All Africa Conference of Churches), des Südafrikanischen Rates der Kirchen, der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker) in Afrika, des Christenrates von Simbabwe sowie zwei Bischöfen aus Sri Lanka und Nigeria besucht Israel/Palästina, um sich über das Ökumenische Begleitprogramm des ÖRK in Palästina und Israel (EAPPI) zu informieren.

Sie werden sich mit den z.Zt. dort aktiven ökumenischen Begleitpersonen, mit regionalen Kirchenführern und örtlichen Partnern treffen, um später in ihren Ländern als nationale Koordinatorinnen und Koordinatoren zu agieren. So soll das Programm auf mehr Länder der südlichen Hemisphäre ausweiten werden.

www.eappi.org/eappiweb.nsf/index-g.htm

> Konsultation des Ökumenischen Wasser-Netzwerkes

> 7.-11. November, Machakos, Kenia

Eine Konsultation des Ökumenischen Wasser-Netzwerkes unter dem Motto "Wasser zum Leben", organisiert vom norwegischen Hilfswerk Norwegian Church Aid, Brot für die Welt und dem ÖRK, wird sich mit erfolgreichen gemeinschaftsbezogenen Initiativen in Südafrika, Ghana, Kenia, Mosambik und Tansania beschäftigen. Ziel ist es, die afrikanische Diskussion zur Wasserpolitik in die internationale Debatte einfließen zu lassen. Gut 70 Personen, darunter Fachleute der Wasserwirtschaft, sowie Experten in der Wasserpolitik werden zusammen mit kirchlichen Vertretern vor allem aus Kenia, aber auch aus dem pazifischen Raum, aus Lateinamerika, Asien, Europa und Nordamerika, an der Konsultation teilnehmen.

Das Ökumenischen Wasser-Netzwerkes wurde von christlichen Hilfswerken und Bewegungen gegründet, um die Erhaltung, die nachhaltige Verwaltung und die gerechte Verteilung von Wasser für alle zu fördern. Es baut auf dem Verständnis auf, dass Wasser ein Geschenk Gottes und ein Menschenrecht ist.

www.wcc-coe.org/wcc/what/jpc/earthdocs.html [nur auf Englisch]

www.menschen-recht-wasser.de

> Interreligiöse Wochenende zum Thema "Keiner glaubt für sich allein"

> 12.-14. November, Genf, Schweiz

"Keiner glaubt für sich allein: Religiöse Identität - Öffnung oder Rückzug?" Dies ist das Thema einer großen multireligiösen Veranstaltung, die der ÖRK zusammen mit der Genfer Interreligiösen Plattform organisiert. Lokale und internationale Referent/innen werden über die Auswirkungen der religiösen Identität auf das Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft diskutieren. Eine öffentliche Veranstaltung mit religiösen Führungspersönlichkeiten, ein interreligiöses Jugendforum, eine multireligiöse Feier in der Kathedrale St. Pierre sowie ein Kolloquium zum Thema Toleranz werden der breiten Öffentlichkeit an diesem Wochenende in Genf geboten.

wcc-coe.org/wcc/what/interreligious/index-g.html

> Solidaritätsbesuch von Frauen bei Frauen in Pakistan

> 12.-19. November, Lahore und Peshawar, Pakistan

Nach dem Erdbeben, das Pakistan kürzlich heimgesucht hat, wird eine ökumenische Frauendelegation des ÖRK und der Asiatischen Christlichen Konferenz (CCA) zu einem seelsorgerlichen Solidaritätsbesuch bei Frauen nach Pakistan reisen. Dem Team gehören Frauen aus den USA, Guyana, Indonesien, den Philippinen und aus Genf an. Sie werden sich mit den Problemen pakistanischer Frauen, insbesondere Christinnen, beschäftigen werden, wie z. B. Ehrenmorde und die Diskriminierung von Frauen durch den Staat.

Die Delegation wird sich auch mit Kirchenführern treffen, um mehr über deren Einsatz für Frauenfragen zu erfahren, sowie mit der pakistanischen Menschenrechtskommission und der UN-Sonderberichterstatterin für Religionsfreiheit. Die Delegation wird möglicherweise auch afghanische Flüchtlingslager in Peshawar besuchen.

www.wcc-coe.org/wcc/what/jpc/women-g.html

> Die römisch-katholische Kirche und der ÖRK: 40 Jahre der Zusammenarbeit

> 17.-19. November, Bossey, Schweiz

Eine Konsultation zum Thema "Auf dem Weg zur Erneuerung der ökumenischen Bewegung im 21. Jahrhundert", organisiert vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und dem ÖRK, wird die gemeinsame Reise der zwei Gremien seit dem zweiten Vatikanischen Konzil feiern und das Mandat der Gemeinsamen Arbeitsgruppe auswerten.

Nach einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, dem 17. November, im Ökumenischen Zentrum in Genf wird die Konsultation, an der die Mitglieder der Exekutivausschusses der Gemeinsamen Arbeitsgruppe und einige Ehemalige teilnehmen, im Ökumenischen Institut Bossey fortgeführt. Walter Kardinal Kasper, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, und Bischof Brian Farrell, der Sekretär desselben Rates, sowie der Vorsitzende des ÖRK-Zentralausschusses Aram I., Katholikos der Armenischen Apostolischen Kirche (Stuhl von Kilikien), und ÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Samuel Kobia werden an der Konsultation teilnehmen.

www.wcc-coe.org/wcc/what/ecumenical/index-g.html

> Asiatische Kirchen bereiten sich auf die ÖRK-Vollversammlung vor

> 22.-25. November, Tomohon, Indonesien

Vom 24.-25. November treffen sich die Delegierten der asiatischen Kirchen, um ihre Teilnahme an der 9. ÖRK-Vollversammlung in Porto Alegre vorzubereiten. Die Teilnehmenden werden auch asienspezifische Probleme wie die Lage auf der koreanischen Halbinsel, Militarisierung und Menschenrechte besprechen. Vom 22.-23. November geht dem eigentlichen Treffen eine Konsultation zum Asien-Fokus der Dekade zur Überwindung von Gewalt (DOV) zum Thema "Gemeinschaften des Friedens” voraus, die sich mit Fallstudien aus Indonesien, Sri Lanka, Myanmar und Korea beschäftigen wird.

> Konsultation über Terrorismus, Menschenrechte und Terrorismusbekämpfung

> 23.-24. November, Genf, Schweiz

Im Vorfeld der ÖRK-Vollversammlung wird eine kleine Gruppe von Expert/innen, Theolog/innen, Politik- und Sozialwissenschaftler/innen sowie Friedens- und Menschenrechtsaktivist/innen darüber nachdenken, wie der heutige Terrorismus interpretiert werden kann. Unter Berücksichtigung theologischer und ethischer Gesichtspunkte werden sie Anworten suchen auf Fragen wie: Welches sind die moralischen und ethischen Dilemmas? Welche Prinzipien können zur Bekämpfung des Terrorismus ausgearbeitet werden? Wie kann ein verantwortungsbewusster Ansatz zur Rolle der Religion aussehen?

In der Generalversammlung der Vereinten Nationen wird zur Zeit ein Entwurf für ein umfassendes Übereinkommen über Terrorismus diskutiert.

> Europäische Jugendliche bereiten sich auf Porto Alegre vor

> 23.-27. November, Sinaia, Rumänien

In einem Kurs des Ökumenischen Jugendrates in Europa (EYCE) sollen 30 jugendliche Delegierte und Stewards der ÖRK-Vollversammlung aus Europa darauf vorbereitet werden, der Stimme junger Menschen auf der Vollversammlung mehr Gehör zu verschaffen. Jungen Menschen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa - wo eine Vorbereitung auf Führungsaufgaben besonders nötig ist - gilt besondere Aufmerksamkeit. Der EYCE koordiniert im Auftrag des ÖRK die Teilnahme junger Menschen aus Europa in Porto Alegre und schafft so die Voraussetzungen dafür, dass diese in die ÖRK-Arbeitsgremien, wie z. B. den Zentralausschuss, gewählt werden können.

www.eyce.org [nur auf Englisch]

> Deutsche Kirchen bereiten sich auf die ÖRK-Vollversammlung vor

> 25.-26. November, Hannover, Deutschland

Bei ihrem dritten Treffen im Vorfeld der Vollversammlung werden die EKD-Delegierten sowie andere deutsche Teilnehmende an der ÖRK-Vollversammlung Gelegenheit haben, mehr über das neue Konsensverfahren für die Entscheidungsfindung im Weltkirchenrat zu erfahren und Hauptthemen der Vollversammlung, wie Globalisierung und ein "Plädoyer für eine ökumenische Zukunft", zu diskutieren. Eine Gruppe von mehr als 60 Personen - Protestanten, Orthodoxe und Katholiken - wird im Februar aus Deutschland nach Porto Alegre reisen.

> Samuel Kobia unterstützt Brot für die Welt

> 27. November, Herrnhut, Deutschland

Am ersten Advent wird ÖRK-Generalsekretär Samuel Kobia während des Festakts zur Eröffnung der 47. jährlichen Aktion von Brot für die Welt das Hauptreferat halten. Das Thema der diesjährigen Aktion lautet: "Gottes Spielregeln für eine gerechte Welt". Der Festgottesdienst zur Eröffnung der Aktion findet auf Einladung der Brüdergemeine in Herrnhut statt. Brot für die Welt unterstützt zur Zeit mehr als 1000 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.

www.brot-fuer-die-welt.de

> Baltische und skandinavische Kirchen bereiten sich auf die ÖRK-Vollversammlung vor

> 27.-29. November, Tallinn, Estland

Die Estnische Evanglisch-Lutherische Kirche organisiert ein Vorbereitungstreffen für ungefähr 80 ÖRK-Vollversammlungs-Teilnehmende aus den skandinavischen und baltischen Ländern. Die Teilnehmenden werden über ökumenische Themen und über die Zukunft des Weltkirchenrates diskutieren, regionale Anliegen koordinieren, sich über die Methode des neuen Konsensverfahrens zur Entscheidungsfindung im ÖRK informieren und sich mit einer wichtigen Erklärung zum Kirchenverständnis ("Ekklesiologie und Einheit") befassen. Sie werden außerdem in Kleingruppen über Themen wie wirtschaftliche Gerechtigkeit, religiöse Pluralität und die Dekade zur Überwindung von Gewalt sprechen.

> Weitere wichtige ÖRK-Veranstaltungen:

Weltaidstag

1. Dezember 2005

Gebetswoche für die Einheit der Christen 2006

18.-25. Januar 2006, weltweit

Neunte Vollversammlung des ÖRK (2006)

14.-23. Februar 2006, Porto Alegre, Brasilien