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ÖRK richtet Botschaft der Solidarität an Christen in Ägypten

01.03.10

In Sorge um die Sicherheit der Christen in Ägypten hat der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) die ägyptischen Kirchen ermutigt, auch weiterhin am muslimisch-christlichen Dialog teilzunehmen.

 

„Es ist bedauerlich, dass Christen in Ägypten gegenwärtig leicht Opfer von Gewalt und Hass werden und dass ihre Sicherheit nicht voll und ganz gewährleistet ist. Insbesondere viele Kopten fühlen sich wie Fremde im eigenen Land.“

 

Diese Erklärung ist Teil einer Botschaft, die der Exekutivausschuss des ÖRK am Ende seiner Tagung, die vom 23.-26. Februar in Bossey in der Nähe von Genf (Schweiz) stattfand, an die Mitgliedskirchen des ÖRK in Ägypten gerichtet hat.

 

Bei einem der letzten Anschläge gegen Christen in Ägypten wurden sechs Christen und ein Muslim am Ende einer koptischen Weihnachtsmette am 7. Januar in Nag Hammadi erschossen.

 

Der ÖRK bringt in seiner Botschaft „die Sorge der ganzen ökumenischen Familie“ zum Ausdruck und bekräftigt nachdrücklich „seine Unterstützung für die ägyptischen Kirchen in dieser schwierigen Zeit“.

 

Ferner ermutigt er die Kirchen in Ägypten, „negativen Tendenzen auch weiterhin mit proaktivem Engagement in Dialog und Partnerschaft für das Leben und für das Zusammenleben von Christen und Muslimen zu begegnen“.

 

Vollständiger Text der Botschaft des ÖRK-Exekutivausschusses an die Mitgliedskirchen in Ägypten (auf Englisch)

 

ÖRK-Mitgliedskirchen in Ägypten