Gerechte und integrative Gemeinschaften
La Paz, Bolivien
Rd. 7000 Menschen, mehrheitlich Dalits und Indigene, leben in Marham Nagar, einem der zahlreichen Slums, von denen Neu-Delhi umgeben ist.
25 Theologen und Theologinnen aus verschiedenen Teilen der Welt mit Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Menschen, die Ausgrenzung und Diskriminierung erleben, werden in La Paz (Bolivien) zusammentreffen, um den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) in seiner künftigen Arbeit zu dem Thema „Gerechte und integrative Gemeinschaften“ zu beraten.
Der ÖRK-Zentralausschuss hatte auf seiner Tagung 2006 im Rahmen des Programms „Einheit, Mission, Evangelisation und Spiritualität“ ein neues Projekt zu gerechten und integrativen Gemeinschaften in Auftrag gegeben. Dieses Projekt wird auf den jahrzehntelangen Erfahrungen des ÖRK-Engagements für Menschen mit Behinderungen, Opfer von Rassismus, indigene Völker und Dalits aufbauen.
Die Konsultation in La Paz soll eine fundierte theologische Grundlage und Vision wie auch Programmeinzelheiten und Zeitvorgaben für das Projekt erarbeiten. Die Teilnehmenden werden darüber hinaus Strategien vorschlagen, mit denen die Einbeziehung diskriminierter Gemeinschaften in das Leben und Wirken des ÖRK sowie seiner Mitgliedskirchen und ökumenischen Partner sichergestellt wird.


