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Begegnung mit religiösen Verantwortlichen

Der griechisch-orthodox Patriarch Theophilos III. ...

… begrüßte Samuel Kobia und die ÖRK-Delegation im Heiligen Land. Er würdigte nachdrücklich das Engagement des ÖRK für die Sache der christlichen Einheit und erklärte, diese gehe über eine einfache “Annäherung” der christlichen Kirchen hinaus. © Christo Asfour/ÖRK

Der anglikanische Bischof Suheil Dawani...

…erklärte, wie wichtig es bei der Friedensstiftung sei, an der Basis zu arbeiten und Friedenserziehung an den Schulen miteinzubeziehen. Im Bild die ÖRK-Delegation [von links nach rechts]: Metropolit von Frankreich Emmanuel (Adamakis), Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel; Ruth and Samuel Kobia; Bischof Dawani; Pfr. Dr. Olav Fykse Tveit, Leiter des Rates für ökumenische und internationale Beziehungen der Kirche von Norwegen; sowie Christina Biere von der Evangelischen Kirche in Deutschland, Mitglied des ÖRK-Zentralausschusses und des Jugendgremiums. In der zweiten Reihe: Pfr. Husam Naoum. © Christo Asfour/ÖRK

Der lateinische Patriarch von Jerusalem Michel Sabbah...

… erklärte gegenüber der Delegation, er begrüße die Einrichtung des Ökumenischen Forums für Palästina und Israel durch den ÖRK, und unterstrich die Notwendigkeit konkreten Handelns. "Wir sind zutiefst dankbar für diese Initiative; jetzt hoffen wir auf konkrete Aktionen." Römische Katholiken sind Mitglieder der regionalen ökumenischen Organisation in der Region, dem Rat der Kirchen im Mittleren Osten.

Der armenische apostolische Patriarch Torkom Manoogian...

… teilte Kobia mit, er verfolge die Schaffung des Ökumenischen Forums für Palästina und Israel mit großem Interesse. "Israelis and Palästinenser sollten als Kinder Gottes Seite an Seite zusammenleben." © Christo Asfour/ÖRK

Der syrisch-orthodoxe Erzbischof Swerios Malki Murad...

… berichtete der ÖRK-Delegation ausführlich über ein großes Problem, dem sich die christlichen Gemeinden in Ostjerusalem und im Westjordanland gegenübersehen – der Mangel an Land und Wohnraum und die Schwierigkeit, Baugenehmigungen von den Besatzungsbehörden zu erhalten. © Christo Asfour/ÖRK

Der lutherische Bischof von Jerusalem und dem Heiligen Land Munib Younan...

… betrachtet das neu eingerichtete Ökumenische Forum für Palästina und Israel als einen Ausdruck der Bereitschaft der Kirchen, das Thema eines gerechten Friedens in der Region ernst zu nehmen. "Als eine leidende Kirche arabischer Christen brauchen wir den Beistand der Kirchen in aller Welt, um unsere Hoffnung zu bewahren", sagt er.

Bei einem Gespräch mit dem maronitischen Erzbischof Paul Sayah...

...wird das Thema interreligiöser Dialog und interreligiöse Zusammenarbeit angeschnitten. Der Erzbischof wies darauf hin, dass der interreligiöse Dialog, wenn er in der Region wirksam sein soll, die Basis und die jungen Menschen einbeziehen muss. © Christo Asfour/ÖRK

Judentum

Fragen der Erziehung zum Frieden und zur Versöhnung, des interreligiösen Dialogs, des Gemeinwohls sowie gemeinsamer Wertvorstellungen kamen bei der Begegnung mit den beiden Oberrabbinern Israels zur Sprache, dem aschkenasischen Rabbi Yona Metzger [Mitte] und dem sephardischen Rabbi Shlomo Amar [rechts].

Islam

Der Mufti von Jerusalem and Palästina, Scheich Mohammed Hussein [Mitte], wies auf die jahrhundertelangen guten Beziehungen zwischen Muslimen und Christen in Jerusalem hin. Yusef Daher [links], Exekutivsekretär des Jerusalemer InterChurch Center, war maßgeblich an der Organisation des ÖRK-Besuchs beteiligt.

Gottesdienst am Sabbat

Die ÖRK-Delegation nahm an einem Sabbat-Gottesdienst in der Synagoge Kol HaNeshama in Westjerusalem teil. Als Rabbi Levi Weiman-Kelman [links] am Ende des Gottesdienstes um ein Gebet für den Frieden bat, antwortete Kobia - auf Suaheli und auf Englisch – mit dem Gebet des Franz von Assisi, "Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens ".

Alle Fotos © Peter Williams, wenn nicht anders angegeben.

Hochauflösende Fassungen der Fotos sind auf Anfrage erhältlich.