Nachrichten
7. Mai 08
Irakische Flüchtlinge bitten Christen der Welt um Solidarität
"Ich wollte nicht weg, auch wenn ich im Irak viele Male bedroht worden bin", sagt die armenisch-orthodoxe Friseurin Cayran. "Aber dann wurde mein Salon niedergebrannt und das Auto meines Mannes, der als Chauffeur arbeitete, geraubt. Da haben wir alles zurückgelassen und sind nach Syrien geflohen."
6. Mai 08
Myanmar: Kirchen mobilisieren Katastrophenhilfe
In einem Kondolenzschreiben an den Rat der Kirchen von Myanmar hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfarrer Dr. Samuel Kobia, angesichts der stetig ansteigenden Zahl von Todesopfern, die der tropische Wirbelsturm Nargis fordert, "große Trauer und Verzweiflung" zum Ausdruck gebracht. "Das humanitäre Hilfsbündnis des ÖRK und seiner Mitgliedskirchen, Kirchen helfen gemeinsam (ACT), hat damit begonnen, ihre Partner in...
30. April 08
Ökumenische Wahlbeobachter bemängeln Wahlprozess in Simbabwe und fordern Respekt vor dem Wählerwillen
Die Wahlen vom 29. März in Simbabwe waren "alles andere als frei und fair" und wurden "zugunsten des Amtsinhabers beeinflusst, der sich dazu unverhüllt staatlicher Mittel bediente", erklären zwei ökumenische Einrichtungen in einem unlängst veröffentlichten Bericht über die Wahlen. Das Volk von Simbabwe habe "am Wahltag seinen Willen zum Ausdruck gebracht" und dieser Wille müsse "verteidigt und respektiert"...
29. April 08
Syrien: gutes Beispiel für christlich-muslimische Beziehungen und Aufnahme von Flüchtlingen
"Den Islam kann man nicht wie Grammatik lernen", betonte Patriarch Ignatius IV. (Hazim) vom Griechisch-Orthodoxen Patriarchat in Syrien gegenüber einer Delegation unter Leitung des Generalsekretärs des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfarrer Dr. Samuel Kobia, die Syrien vom 19.-22. April einen Besuch abstattete, um sich über die langjährigen Erfahrungen des Landes im friedlichen Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen zu...
Erklärung des Generalsekretärs des Ökumenischen Rates der Kirchen zu Simbabwe
Der Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen brachte auf seiner jüngsten Tagung seine Sorge um die Integrität von Wahlprozessen zum Ausdruck und erklärte: "In demokratischen Systemen dienen Wahlen dazu, einem partizipatorischen demokratischen System Legitimierung durch das Volk zu geben. Um zu gewährleisten, dass das Wahlergebnis den Willen des Volkes tatsächlich widerspiegelt, müssen die Mechanismen vor und nach der Wahl...
24. April 08
ÖRK-Delegation besucht Christen in den Arabischen Emiraten
Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfr. Dr. Samuel Kobia, würdigte zum Abschluss eines Besuchs vom 17.-19. April in den Vereinigten Arabischen Emiraten die gute Arbeit, die von den Kirchen in den Golfstaaten geleistet wird.
23. April 08
Ökumene trauert um Krister Stendahl
Krister Stendhal, herausragender Ökumeniker, Neutestamentler, ehemaliger Bischof von Stockholm und Dekan der Harvard Divinity School, starb am Dienstag in Boston im Alter von 86 Jahren.
21. April 08
Von der ganzen Welt vergessen" - ein Besuch in Yambio im Sudan
Metropolit Dr. Zacharias Mar Theophilus von der Syrischen Mar-Thoma-Kirche von Malabar in Indien war Mitglied eines ökumenischen Teams, das vor kurzem Yambio im Südsudan besucht hat. Yambio, die Hauptstadt des Bundesstaates West-Äquatoria. liegt nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo mitten in einem grünen, fruchtbaren Gebiet. "Aber die Menschen, die wir dort getroffen haben, haben das Gefühl, von allen vergessen zu werden",...
18. April 08
Migration: Gastfreundschaft gegenüber Fremden ist nicht optional
"Migration ist eine Tatsache. Sie resultiert aus dem menschlichen Überlebensinstinkt und unweigerlich auch aus der Globalisierung. Wir können sie weder ignorieren noch kontrollieren", heißt es in einer Erklärung der Teilnehmenden an einem Öffentlichen Hearing über Migration und den Wandel in der kirchlichen Landschaft, das vom 15.-16. April in Beirut (Libanon) stattgefunden hat. "Migranten sind keine Ware, keine illegalen Fremden...
9. April 08
Prioritäten für sudanesische Jugendliche und Frauen in einem vom Krieg zerrütteten Land
Sudanesische Jugendliche sprachen vor leitenden Kirchenverantwortlichen sehr offen darüber, welche Auswirkungen zwei Jahrzehnte des Krieges auf sie gehabt haben und was sie jetzt am meisten brauchen: Berufsausbildung, Arbeitsstellen und die Möglichkeit, die Zukunft ihres Landes mitzubestimmen. Sudanesische Frauen sprachen ihrerseits über die schwierige Lage, in der sie sich befinden und die sich durch den Krieg und kulturelle Muster noch...

