ÖRK-Zentralausschuss
Die Vollversammlung wählt aus der Mitte ihrer Delegierten den Zentralausschuss, der das höchste Leitungsgremium des ÖRK bis zur nächsten Vollversammlung ist und alle 12-18 Monate tagt. Er führt die von der Vollversammlung angenommenen Richtlinien aus, beaufsichtigt und leitet die Programmarbeit an, und beschließt den Haushalt des Rates. Die Vollversammlung wählt auch ein ÖRK-Präsidium, dessen Mitglieder zugleich dem Zentralausschuss angehören. Der Exekutivausschuss (einschließlich der leitenden Amtsträger/innen) wird vom Zentralausschuss gewählt und tritt in der Regel zweimal im Jahr zusammen. Der Generalsekretär ist von Amts wegen Berichterstatter des Zentral- und des Exekutivausschusses.
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Zentralausschusstagung 2008
Auf seiner Tagung vom 13. bis 20. Februar 2008 in Genf bestimmte der ÖRK-Zentralausschuss den Veranstaltungsort der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation im Jahr 2011, erzielte Fortschritte hin zu einer erweiterten ÖRK-Vollversammlung, begrüßte neue Mitgliedskirchen, ernannte einen Findungsausschuss für die Suche nach einem neuen Generalsekretär und feierte das 60. Jubiläum des Rates. Das Gremium verabschiedete außerdem verschiedene öffentliche Erklärungen und äußerte sich zu organisationspolitischen Anliegen und Programmplänen.
Zentralausschusstagung 2006
Der von der 9. ÖRK-Vollversammlung im Februar 2006 in Porto Alegre (Brasilien) neu gewählte Zentralausschuss trat vom 30. August bis 6. September 2006 zum ersten Mal zusammen. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehörten Beschlüsse über Programmpläne und eine erneuerte Organisationsstruktur sowie die Ernennung einer Reihe von Beratungsgremien.
Zentralausschusstagung 2005
Im Februar 2005 kam der Zentralausschuss des ÖRK zu seiner letzten Tagung vor der 9. ÖRK-Vollversammlung zusammen, die im Februar 2006 in Porto Alegre stattfand. Sich auf die Vollversammlung vorzubereiten, bedeutete für den Zentralausschuss zugleich, die Zukunft in den Blick zu nehmen. "Weniger zu tun, das Wenige dafür aber gut zu machen" ist ein wichtiges Ziel, ebenso wie die Zusammenarbeit als eine Gemeinschaft, die in Spiritualität gegründet ist.
Der Zentralausschuss hat während seiner Tagung das Konsensverfahren als Methode der Entscheidungsfindung angenommen. Es hilft, unterschiedliche Stimmen Gehör finden zu lassen, den Respekt vor der Meinungsvielfalt zu fördern, und die Aufteilung in Gewinner und Verlierer von Abstimmungen zu verhindern. In einer Reihe öffentlicher Stellungnahmen haben die Mitglieder des Zentralausschusses politische und kirchliche Führungspersonen ermahnt, ihre Verantwortung zur weltweiten Überwindung von Gewalt und Ungerechtigkeit ernst zu nehmen.






