Bewegender Bericht aus dem Libanon
Der Besuch der ÖRK-Delegation während des Krieges im Nahen Osten war ein wichtiges Zeichen der Solidarität, sagte Dr. Nora Bayrakdarian-Kabakian bei einer Pressekonferenz im Rahmen der Zentralausschuss-Sitzung des ÖRK. Für die Bevölkerung des Libanon, aber auch für die Kirchen im Land bedeutete es moralische Unterstützung. Sichtlich bewegt berichtete die libanesische Universitäts-Professorin von den Kindern, die am meisten unter dem jüngsten Konflikt gelitten hätten. « Kinder haben doch das Recht zu spielen und zu lachen. »
Kirchen in aller Welt müssten die Stimme erheben, um sich für eine umfassende Friedenslösung einzusetzen, ergänzte Pastor Wesley Granberg-Michaelson aus den USA. « Wir haben es mit einer moralischen Katastrophe zu tun. » Weder die Bedrohung der Zivilbevölkerung in Israel noch die unverhältnismässige Zerstörung im Libanon sei moralisch in irgendeiner Weise zu rechtfertigen, erklärte Granberg-Michaelson. « Wir müssen alle Seiten an einen Tisch bringen, um eine Lösung zu finden. »



