Studien und Texten der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung
Den Studien und Texten von Glauben und Kirchenverfassung kommt keine eigene Autorität zu; sie gewinnen in der ökumenischen Diskussion in dem Maße an Bedeutung, wie sie sich für die Kirchen in ihrer Auseinandersetzung mit theologischen und praktischen Fragen, die sie weiterhin trennen, als hilfreich erweisen. Die meisten Texte von Glauben und Kirchenverfassung gehen an einen breiten Empfängerkreis, um eine möglichst umfassende Diskussion über Fragen der Einheit unter den Kirchen in Gang zu setzen. Aber nicht alle Texte befinden sich im gleichen Entwicklungsstadium oder haben den gleichen "Status" bei der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung. Allgemein gesprochen, kann man unterscheiden zwischen Berichten besonderer Konsultationen, die nur die Diskussion und den Grad der Übereinstimmung unter den Teilnehmenden wiedergeben, und Texten, die im Rahmen eines umfassenderen Studienprozesses von der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung geprüft und überarbeitet worden sind. Solche Texte können den Kirchen offiziell mit der Bitte um Stellungnahme zugesandt werden; ausnahmsweise kann ein Text, wie beispielsweise "Taufe, Eucharistie und Amt", auch mit der Bitte um offizielle Stellungnahme "auf der höchsten hierfür zuständigen Ebene der Autorität" an die Kirchen weitergeleitet werden.
Dies macht deutlich, dass bei den Texten von Glauben und Kirchenverfassung - wie im Übrigen bei allen Texten - berücksichtigt werden muss, woher diese Texte stammen und welche Absicht sie verfolgen. Darauf wird in der Einleitung zu jedem Text hingewiesen und diese Erläuterungen sollten sehr aufmerksam gelesen werden.
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