Konferenz "Wasser für das Leben und die Schöpfung"
Lima, Peru, 23. bis 25. November 2009
Wasser für das Leben und die Schöpfung
An der Konferenz nahmen Pfarrer/innen verschiedener Konfessionen, Priester, Laien, Umweltexperten/innen, leitende Vertreter/innen von sozialen und politischen Bewegungen, Geologen/innen, Gewerkschafter/innen, Journalisten/innen, Vertreter/innen von Nichtregierungsorganisationen und indigenen Gemeinschaften aus Costa Rica, Guatemala, El Salvador, Brasilien, Kolumbien, Peru, Bolivien, Ecuador, Argentinien, Chile, Uruguay, Paraguay und Deutschland teil.
Erfahrungen teilen
Die Teilnehmenden berichteten über die in ihren Ländern gemachten Erfahrungen und diskutierten über aktuelle Herausforderungen, wie z.B. Gewährleistung eines gerechten Zugangs zu Wasser, Stärkung der Beteiligung des Volkes, Kampf gegen Verschmutzung und unverantwortlichen Umgang mit Wasser, Klimawandel.
Ortstermine
Die Teilnehmenden besuchten verschiedene Armenviertel von Lima, wo sie sich über erfolgreiche Gemeinschaftsinitiativen zur organisatorischen Stärkung der Gemeinwesen informierten.
Ökosilo
Die Teilnehmenden informierten sich auch über den Einsatz von Ökosilos, in denen organische Abfälle und Fäkalien entsorgt und zur Herstellung von Komposterde genutzt werden.
Gottes Gnade
"Gott stellt die innere Mitte unserer Werte und Einstellungen dar, er ist kein Dogma. Christ in der heutigen Welt zu sein, bedeutet nicht nur, ein Glaubensbekenntnis abzulegen… Mit Gott in Beziehung zu sein, bedeutet, für unsere eigenen Rechte und die der anderen einzutreten", betont Pfarrer Rafael Goto vom Centro Cristiano de Promoción y Servicios.
Nachgefüllt
Die Teilnehmenden verpflichteten sich von Anfang an, während der Konferenz so wenig Abfall wie möglich zu produzieren, z.B. indem sie ihre Wasserflaschen immer wieder neu auffüllten.
Einheit
Als Symbol ihrer Einheit füllten die Teilnehmenden zum Abschied ihre Flaschen mit dem Wasser, das sie aus ganz Lateinamerika mitgebracht und zusammengegossen hatten. Am Ende der Konferenz einigten sie sich auf Folgemaßnahmen, die Kontinuität und eine gewisse Kontrolle der eingegangenen - persönlichen oder institutionellen – Verpflichtungen gewährleisten werden.
