Sommerschule zum Thema Wasser 2008
Vom 27. Juli bis 5. August 2008 beschäftigten sich 22 junge Christinnen und Christen aus 18 Ländern und 6 Kontinenten im Ökumenischen Institut in Bossey, Schweiz, intensiv Fragen rund um Wassermangel und Wasserversorgung.
Experten wie Anton Earle vom Stockholmer Internationalen Wasserinstitut (SIWI) vermittelten den Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über die Wasserkrise und mögliche Lösungsansätze - Perspektivwechsel erwünscht!
Auch die Teilnehmenden selbst steuerten Präsentationen und Schautafeln zu Wasserfragen in ihren Heimatländern bei.
Einer der Teilnehmer war Shaun Cozett, stellvertretender Direktor an der südafrikanischen Nationalbehörde für Wasser- und Forstwirtschaft. Er berichtete über die seit 1994 eingetretenen Veränderungen im Wassermanagement und in der Gesetzgebung.
Ein Besuch in Genf: In der Stadt gibt es zahlreiche Trinkwasserbrunnen. Den Teilnehmenden fiel auf, dass aus diesen öffentlichen Wasserstellen in wenigen Minuten mehr Wasser ungenutzt fließt als ein Mensch zum täglichen Leben braucht.
Hier Wasser im Überfluss, dort Dürre, Ungleichheit und Armut. Was können Christen tun, damit alle Menschen Zugang zu Wasser haben?
Über Antworten auf diese Frage wurde nicht nur mit den Wasserexperten diskutiert, sondern auch im Rahmen von Bibelarbeiten und theologischen Reflexionen.
Lobby- und Bildungsarbeit: Kelly Forbush erläutert Vorschläge der Teilnehmenden zur Weiterarbeit wie Theater auf der Straße und im Supermarkt, Meditationen im liturgischen Kalender ihrer Heimatgemeinden oder politisches Eintreten für Wassergerechtigke
Diese Bilder sind auf Anfrage auch in hoher Auflösung erhältlich.
Feature: Wasser für alle: Junge Christen engagieren sich
Internetseite mit Videoclips (auf Englisch) und weiteren Informationen.
