Besuch in Lagos, Nigeria, im Dezember 2009
Wasser und sanitäre Grundversorgung in Lagos, Nigeria
Mehr als die Hälfte der nigerianischen Bevölkerung hat kein sauberes Wasser und nur ein Drittel hat Zugang zu sanitärer Grundversorgung.
Makoko-Slums in Lagos (1)
In den Makoko-Slums, die über dem Wasser und rund um das Wasser gebaut sind, leben Tausende von Menschen. Es gibt nur Gemeinschaftslatrinen und gemeinschaftliche Wasserstellen.
Makoko-Slums in Lagos (2)
Abwässer, Exkremente und Abfälle aller Art werden direkt ins Wasser entsorgt oder türmen sich in den Straßen und auf wilden Müllkippen.
Wasserversorgung
Kirchen und andere zivilgesellschaftliche Organisationen setzen sich für eine Verbesserung der Situation ein, indem sie z.B. für kostenlosen oder erschwinglichen Wasserzugang sorgen. Das Foto zeigt eine Gratis-Wasserstelle in einer Gemeinde der Presbyterianischen Kirche von Nigeria, wo die Wasserqualität von den öffentlichen Behörden kontrolliert wird.
Ikorudo, Lagos
Auch in anderen Wohnvierteln von Lagos gibt es häufig keine öffentliche Wasser- und Sanitärversorgung. Das Foto zeigt eine Wasserstelle, die von der Presbyterianischen Kirche von Nigeria in Ikorudo außerhalb des Kirchengeländes eingerichtet worden ist.
PREACH WATER - Wasser predigen
Am 6. Dezember 2009 hat die Westsynode der Presbyterianischen Kirche von Nigeria eine eigene Nichtregierungsorganisation eingeweiht, die sich mit Wasserfragen befasst. Unter dem Motto WASSER PREDIGEN hat sich die Organisation zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für die Bedeutung von Wasser und sanitärer Grundversorgung für ein gesundes Leben zu schärfen, den verantwortlichen Gebrauch und Schutz der Wasservorräte zu fördern und Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung als ein menschliches Grundrecht einzufordern.
