World Council of Churches

Eine weltweite Gemeinschaft von Kirchen auf der Suche nach Einheit, gemeinsamem Zeugnis und Dienst

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Organisationsstruktur des ÖRK

Organisationsstruktur des ÖRK

Das Ökumenische Zentrum in Genf, Schweiz, wo der ÖRK seinen Sitz hat.

Um den Kirchen helfen zu können, gemeinsam zu erfüllen, wozu sie berufen sind, braucht der ÖRK eine funktionierende Organisationsstruktur.


Die innere Mitte des Ökumenischen Rates der Kirchen ist die wachsende Gemeinschaft seiner Mitgliedskirchen auf dem Weg zur vollen Communio in Glauben, Leben und Zeugnis. Diese Gemeinschaft bedarf einer Organisationsform, damit sie ein Instrument für die Pilgerreise zur Einheit sein kann.

Um der ökumenischen Bewegung dienen zu können, muss der Rat in der Lage sein, auf neue Herausforderungen einzugehen, die die sich ändernden Zeiten mit sich bringen, sich dem wachsenden Verständnis der ökumenischen Berufung anzupassen und auf neue ökumenische Partner zuzugehen.

Die Struktur des ÖRK sollte seine Identität als eine Gemeinschaft von Kirchen widerspiegeln. Sie sollte der Pluralität von Kulturen sowie von theologischen und spirituellen Traditionen gerecht werden, die in seinen Mitgliedskirchen vertreten sind.

Der ÖRK sollte in einer integrierten Weise in allen Bereichen der gemeinsamen Berufung tätig werden, die von den Kirchen anerkannt wird. Und er sollte deutlich machen, dass alle seine Tätigkeiten in der Hoffnung gründen, dass Gottes Heilsplan nicht scheitern wird.

Als die umfassendste und repräsentativste Einrichtung unter den zahlreichen organisierten Ausdrucksformen der ökumenischen Bewegung besitzt der Rat eine einzigartige Identität. Dies versetzt ihn in die Lage, ganz bestimmte Elemente der ökumenischen Berufung wahrzunehmen.

Er kann:

  • Impulse für Bemühungen um Kohärenz der ökumenischen Bewegung geben und für deren Koordinierung sorgen;
  • Vermittler zwischen Konfliktparteien und Fürsprecher für Gruppen sein, die nicht für sich selber sprechen können;
  • Nährboden für Ideen und Informationsquelle für Analysen sein, indem er aus den reichen Erfahrungen seiner Mitgliedskirchen schöpft;
  • die enge Verknüpfung von Lokalem und Globalem sichtbar machen;
  • aus einer globalen Perspektive heraus ein prophetisches Wort zu den brennenden Problemen unserer Zeit sprechen.